«Das Reifenmanagement ist der Schlüssel», betont Takaaki Nakagami vor dem Catalunya-GP. Der Covid-19-Fall im LCR Honda Team bereitet dem Japaner unterdessen keine zusätzlichen Sorgen.
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Takaaki Nakagami schaffte in letzter Sekunde noch den Sprung ins Q2, am Ende des Samstages musste er sich in Montmeló aber mit dem elften Startplatz begnügen. Im Hinblick auf die Pace und die Reifenwahl für das achte MotoGP-Rennen des Jahres sah er aber Fortschritte.
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Besonders im Fokus stand beim LCR-Honda-Piloten schon am ersten Trainings-Tag die Frage, ob die weichere Reifenmischung für die 24 Runden auf dem 4,6 km langen Circuit de Barcelona-Catalunya in Frage kommt. "Der Soft-Reifen kann eine Option für das Rennen sein", bestätigte "Taka" dann am Samstag. "Wir haben es im FP4 mit dem Softreifen versucht, ich bin 13 oder 14 Runden am Stück gefahren und die Rundenzeiten waren recht konstant. Sogar in der letzten Runde bin ich noch eine 1:40,7 min gefahren, was recht gut ist. Natürlich habe ich gespürt, dass ich den Reifen managen muss, und natürlich müssen wir an der Elektronik-Seite an diesem Wochenende viel arbeiten, weil jeder Reifen auf dieser Strecke ziemlich abbaut. Vor allem in den Kurven 3 und 4 und den letzten zwei Kurven überhitzt man den Reifen schnell, weil man mit Spinning zu kämpfen hat." Trotzdem sagt der WM-Siebte auf der 2019er-Honda: "Ich glaube, dass unsere Pace im FP4 auf dem Soft-Hinterreifen ziemlich konkurrenzfähig war. Wir hatten den schon im FP3 drauf, insgesamt kamen wir auf mehr als 20 Runden – und es lief ziemlich gut. Das hatte ich nicht erwartet, weil ich dachte, dass nach zehn Runden ein deutlicher Drop einsetzen würde. Am Ende war es aber nicht so schlimm, es war noch unter Kontrolle."
Generell gelte aber: "Natürlich muss man vorsichtig sein, denn sonst bist du zwar in den ersten fünf Runden schnell, aber es sind ja mehr als 20 zu fahren. Wenn du den Reifen zu Beginn zerstörst, dann bedeutet das am Ende ‚Game over‘, dann ist das Spiel aus. Aber unabhängig vom Soft oder Medium, auf dieser Strecke ist das Reifenmanagement ohnehin der Schlüssel. Der Schlüsselmoment ist aber das Ende des Rennens, nicht der Beginn – so lautet zumindest meine Strategie, bei den anderen Jungs weiß ich es nicht", ergänzte Taka schmunzelnd.
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Sein LCR-Team bestätigte gestern in Montmeló ein positives Covid-19-Testergebnis in der Mannschaft, betroffen ist ein Mitarbeiter der Honda Racing Corporation. "Es ist schwierig für alle, die Situation ist generell sehr kompliziert. Wir müssen vorsichtig sein. Ich konzentriere mich aber voll auf unser Rennen", sagte der 28-jährige Japaner dazu. In der Box habe sich der Vorfall aber nicht ausgewirkt: "Mein Crew-Chief Giacomo und die Mechaniker waren negativ, also hat Dorna gesagt, dass sie weitermachen dürfen. Somit war es kein Problem. Ich war natürlich glücklich, sie zu sehen."
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