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V4-Yamaha: Quartararo sieht gewaltige Herausforderung

Beim MotoGP-Test in Valencia schlug Yamaha ein neues Kapitel auf. Fabio Quartararo sieht beim neuen V4-Bike noch großen Entwicklungsbedarf – besonders in einem Bereich, der einst zu den Paradedisziplinen der M1 gehörte.

Im Artikel erwähnt

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Gut eine halbe Sekunde fehlte Yamaha-Pilot Fabio Quartararo beim MotoGP-Test in Valencia auf die Bestzeit. Damit reihte sich der Ex-Weltmeister als bester der Yamaha-Piloten lediglich auf der 15. Position ein. Auf Grund der schlechten Bedingungen am Vormittag konzentrierte sich die Arbeit auf den Nachmittag. Besonders für Yamaha war das keine gute Nachricht, denn mit dem neuen V4-Bike hat man noch viel Arbeit vor sich.

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Mit Ausnahme von MotoGP-Rookie Toprak Razgatlioglu fuhren alle Yamaha-Piloten zu Beginn mit dem bekannten Motorrad mit Reihenmotor und wechselten später zum neuen V4-Bike. Es ging vorrangig darum, eine Basisabstimmung zu erarbeiten und Daten für die Ingenieure zu sammeln. Über den Winter soll dann das Motorrad entwickelt werden, mit dem das Yamaha-Quartett in die Saison 2026 startet.

"Wir mussten erst einmal eine gute Abstimmung erarbeiten. Es ging darum, eine Basis zu finden und Gefühl für die Front aufzubauen", erklärte Quartararo, der nach seinem ersten Test mit dem V4-Prototyp in Misano noch sehr kritische Töne anschlug. Welchen Eindruck hatte er nach dem Testtag in Valencia?

"Es ist zu zeitig, um zu sagen, ob ich happy bin oder nicht. Wir konnten viele Runden drehen und uns intensiv mit der Abstimmung beschäftigen", kommentierte der Franzose diplomatisch. Klar ist aber auch, dass das V4-Bike kein sofortiger Fortschritt ist. Im Gegenteil: Das ausrangierte Motorrad mit Reihenmotor hat nach wie vor eine klare Stärke.

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"Bisher fehlt uns unsere Stärke, das gute Gefühl für die Front. Deshalb haben wir viel Zeit in der Box verbracht und viele Änderungen vorgenommen. Zum Glück haben wir am Mittwoch noch einen Tag. Das wird ein wichtiger Tag", bemerkte Quartararo.

Bereits am Rennwochenende klagte Quartararo über das Gefühl für die Front seiner Yamaha. Sämtliche Setup-Änderungen liefen ins Leere und brachten keine Wende. "Am Rennwochenende haben wir drei Tage lang daran gearbeitet. Jetzt hatten wir nur einen halben Tag, um daran zu arbeiten. Für ein komplett neues Motorrad findet man nicht innerhalb weniger Minuten oder Stunden eine gute Basisabstimmung", stellte er klar.

Die verwendete noch sehr junge Ausbaustufe des neuen V4-Motors hat ebenfalls noch Luft nach oben. Yamaha nutzte bisher ein eher konservatives Mapping, um die Haltbarkeit des komplett neuen V4-Motors zu gewährleisten. "Wir haben die Leistung genutzt, die zur Verfügung stand. In den Kurven müssen wir ohnehin noch daran arbeiten, die Leistung mit der neuen Elektronik richtig zu kontrollieren", verwies Quartararo auf das winklige Layout in Valencia. "Im vierten, fünften und sechsten Gang nutzt man natürlich immer die volle Leistung. Im ersten, zweiten und dritten Gang gibt es noch gewisse Unterschiede zum 2025er-Bike."

Quartararo bemühte sich, kein vorzeitiges Urteil zum V4-Prototyp abzugeben: "Es war ein wirklich kurzer Tag, an dem wir nicht genug Zeit hatten. Wir waren immer in Eile, das Motorrad vorzubereiten."

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Während die Konkurrenz die Frachtkisten gepackt hat, hängt Yamaha noch einen Tag dran und wird auch am Mittwoch in Valencia Erfahrungen sammeln. "Der Testtag am Mittwoch ist wichtig für uns. Wir müssen herausfinden, wie wir das Chassis und die Elektronik verbessern können, aber auch den Motor und die Aerodynamik", so Quartararo.

Ergebnisse MotoGP Valencia-Test (18. November):

1. Raul Fernandez (E), Aprilia, 1:29,373 min

2. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,027 sec

3. Alex Marquez (E), Ducati, +0,084

4. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,177

5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,208

6. Maverick Vinales (E), KTM, +0,247

7. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +0,268

8. Nicolo Bulega (I), Ducati, +0,288

9. Brad Binder (ZA), KTM, +0,338

10. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,358

11. Ai Ogura (J), Aprilia, +0,461

12. Joan Mir (E), Honda, +0,499

13. Johann Zarco (F), Honda, +0,521

14. Luca Marini (I), Honda, +0,543

15. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,554

16. Jorge Martin (E), Aprilia, +0,621

17. Enea Bastianini (I), KTM, +0,918

18. Toprak Razgatlioglu (TR), Yamaha, +1,294

19. Alex Rins (E), Yamaha, +1,347

20. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,491

21. Diogo Moreira (BR), Honda, +1,824

22. Celestino Vietti (I), Ducati, +3,138

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