Valentino Rossi bekam nach einem Vorfall mit Rookie Johann Zarco beim MotoGP-Rennen in Texas eine Zeitstrafe auferlegt und ärgerte sich über den zweifachen Moto2-Weltmeister.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ehemalige Moto2-Piloten wie Marc Márquez oder Johann Zarco als jüngstes Beispiel gehen auch in der MotoGP-Klasse sehr aggressiv ans Werk. Das zeigte auch der Vorfall zwischen Rookie Zarco und Altmeister Valentino Rossi in Austin.
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Zarco schob sich in Runde 7 innen neben Rossi und zwang ihn so, seine Maschine aufzustellen und neben die Strecke zu fahren. Trotzdem konnte Rossi durch eine Fahrt über die asphaltierte Auslaufzone seine Position halten und sogar etwas Zeit gewinnen. Der Italiener wurde mit einer Zeitstrafe von 0,3 sec belegt, die jedoch nichts an seinem Resultat veränderte – Platz 2. Sind die Moto2-Piloten generell aggressiver als die Piloten, die durch die ehemalige 250-ccm-Klasse in die Königsklasse kamen? "Das ist schwierig zu sagen. Aber die Moto2-Klasse unterscheidet sich schon deutlich von der ehemaligen 250-ccm-Klasse", stellte Rossi fest. "In der Moto2-Klasse haben fast alle dasselbe Bike, denselben Motor, dieselben Reifen und Bremsen. Dadurch ist es in dieser Klasse schwieriger zu überholen. In den Rennen geht es immer sehr eng zu. Es ist dort schwierig, den Unterschied zu machen. Vielleicht liegt es daran."
Dani Pedrosa, der 250-ccm-Weltmeister von 2004 und 2005, glaubt zu wissen, warum ehemalige Moto2-Piloten vor allem zu Beginn ihrer MotoGP-Karriere durch Aggressivität auffallen. "Ich weiß nicht, ob das mit der Klasse zusammenhängt oder nicht. Aber meiner Erfahrung nach ist es schwierig, wenn du dich an das Gewicht und die Power einer MotoGP-Maschine gewöhnst, denn alles spielt sich in viel kürzerer Zeit ab. Du kommst viel schneller an eine Kurve, bremst härter, das Gewicht ist viel höher, der Platz ist viel geringer und die Gegner sind viel besser. Du musst erst herausfinden, wie das mit dem Timing funktioniert. Am Anfang hast du eine andere Herangehensweise. Vielleicht liegt es daran."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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