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Yamaha-Manager Jarvis: «Zehn Titel waren mein Traum»
Lin Jarvis hat seine Ankündigung wahr gemacht und sich zum Jahresende von seiner Führungsrolle bei Yamaha verabschiedet. Sein persönlich größtes Ziel in der MotoGP hat der ehrgeizige Brite verpasst.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Nach beeindruckenden 26 Jahren übergab der Engländer Lin Jarvis die Aufgabe des Motorsport-Direktors am 1. Januar offiziell an den Italiener Paolo Pavesio. Der Abgang erfolgte mit gemischten Gefühlen. Denn wie erhofft am Höhepunkt erfolgte die Staffelübergabe in einer außergewöhnlichen harten Phase des Yamaha-MotoGP-Projektes.
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Hand in Hand waren die japanischen Hersteller im steilen Sinkflug die Wertung der Konstrukteure hinab geflogen. Nach dem Gewinn des Titels 2021 sowohl in der Fahrer- als auch in der Hersteller-WM fand man sich nur zwei Jahre später auf dem vierten und vorletzten Platz wieder. Nur Honda gelang es noch tiefer zu fallen. Besonders wird der Rückschritt durch die jahrelange Dominanz der japanischen Werke. In der mittlerweile 23-jährigen Ära der modernen MotoGP bleibt Yamaha aber weiterhin auf Rang 2 der Bestenliste. Mit acht Fahrertiteln und fünf Triumphe bei den Konstrukteuren kann sich Lin Jarvis also ohne schlechtes Gewissen seiner reduzierten Rolle als Motorsport-Berater für Yamaha widmen. Respekt verdiente sich der 66-jährige Jarvis, insbesondere durch sein Verhandlungsgeschick. Das Andockmanöver von Valentino Rossi und damit der Beginn des goldenen Zeitalters für Yamaha zur Saison 2004 mit alleine vier Titeln geht genauso auf eine Kappe wie die Verpflichtung von Jorge Lorenzo.
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Trotz harter Rivalitäten gelang es Jarvis mit seinem Team, die beiden MotoGP-Helden in einer Mannschaft erfolgreich für insgesamt sieben Meisterschaften zu managen. Nicht zu letzte war es Jarvis, der die endgültige Entscheidung traf, den mittelmäßigen Moto2-Piloten Fabio Quartararo aufsteigen zu lassen. Vielleicht noch wertvoller: Jarvis gelang es, wenn auch unter Einsatz eines spektakulären Jahresbudgets (rund 12 Millionen Euro), den Franzosen auch in der Krise an Yamaha zu binden.
Im Zuge seines Ausscheidens gesteht Lin Jarvis seine Unzufriedenheit zum Ende seiner Laufbahn. In einem Gespräch mit dem Portal "MotoGP World" gab Jarvis zu Protokoll: "Nachdem wir 2021 die letzte Meisterschaft gewonnen haben, hätte selbst ich nicht gedacht, dass wir uns in den letzten Jahren so sehr abmühen würden. Ich hatte gehofft, dass ich während meiner Karriere, von der ich wusste, dass sie früher oder später zu Ende gehen würde, dank Fabio mindestens zwei weitere Titel mit Yamaha gewinnen würde."
Jarvis fügte an: Es war mein Traum, zu versuchen, 10 Titel zu holen. Leider haben wir Mitte 2022 schnell gemerkt, dass Ducati wächst und die Geschwindigkeit der Entwicklung und Leistung für uns zu schnell ist. Wir waren also schon 2022 in Schwierigkeiten. Im Jahr 2023, schlossen wir eine Partnerschaft mit Konstrukteur Luca Marmorini, der uns vor allem im Bereich der Motoren helfen sollte. Von diesem Moment an begannen wir mit dem Wiederaufbau, weil wir sahen, dass Ducati, aber auch die anderen europäischen Hersteller wie KTM und Aprilia, schnell wuchsen." Das Urgestein hätte ursprünglich auch nichts gegen einen früheren Ruhestand gehabt, doch inmitten des Umbruchs kam das Ende nicht infrage: "Wenn ich Ende letzten Jahres gegangen wäre, hätte ich das Gefühl gehabt, dass ich die Aufgabe nicht einmal im Entferntesten erfüllt hätte. Wir brauchten Grundlagen für die Zukunft. In diesem Jahr haben wir im Hinblick auf die Zukunft viel mehr erreicht."
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Auch wenn Yamaha Racing aus sportlicher Sicht 2024 wieder nur auf Rang 4 der Hersteller landete und trotz Fabio Quartararo nicht einen einzigen Podestplatz erzielte, wurden große Hebel bewegt. Allen voran die Verpflichtung des neuen technischen Leiters Massimo Bartolini. Auch die Wiederbelebung des Yamaha-Kundenteams kann als positiver Meilenstein gewertet werden. Auch deshalb, weil man mit Pramac Racing das Referenz-Team für die Offensive gewinnen konnte. Nach der Verpflichtung von Augusto Fernandez als weiteren Testfahrer konnte Lin Jarvis den Schreibtisch schließlich mit einem guten Gefühl verlassen.
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