Extreme Temperaturen, ein anspruchsvolles Streckenlayout und kurze Erholungspausen: MotoGP-Pilot Johann Zarco erkämpfte sich mit Takumi Takahashi einen verdienten Sieg bei den 8 Stunden von Suzuka 2025.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Honda wurde seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich bei der 46. Auflage des 8-Stunden-Rennens in Suzuka den Sieg. Für MotoGP-Pilot Johann Zarco war es der zweite Sieg in Folge. Doch dieses Mal musste der Franzose deutlich härter dafür kämpfen, denn Honda trat nach dem Chaos rund um Iker Lecuona und Xavi Vierge nur mit zwei Piloten an. Entsprechend kurz waren die Erholungspausen für Zarco und Teamkollege Takumi Takahashi. "Es ist immer gut, wenn man einen Vorsprung verwalten kann. Doch es ist richtig schwierig, das Rennen zu zweit zu bestreiten, weil es einfach zu heiß ist", kommentierte Zarco nach dem Sieg in Japan. "Man schwitzt sehr stark und die Erholungspausen sind zu kurz. Wenn man wieder auf das Motorrad steigt, dann ist das richtig hart."
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"Dennoch konnten wir bis zum Ende ein richtig hohes Tempo fahren. Wir hatten zwei Safety-Car-Phasen. Das wirkt sich immer ein bisschen auf den Rennverlauf aus, doch wir kontrollierten den Vorteil, den wir hatten", berichtete der Honda-Pilot, der dank der zweiten Safety-Car-Phase zu Beginn seines Abschluss-Stints etwas Durchatmen konnte. "Die finale Safety-Car-Phase half mir dabei, langsam wieder den Rhythmus zu finden. Das Fahren im Dunkeln hat mir richtig viel Spaß bereitet. Es war ein richtig toller Moment – auch weil ich nur noch den Vorsprung kontrollieren musste", blickte er auf die finalen Runden nach dem Sonnenuntergang zurück. "Honda hat uns ein gutes Motorrad bereitgestellt. Der größte Vorteil war der Spritverbrauch. Wir benötigten nur sieben Boxenstopps und das war die größte Hilfe auf dem Weg zum Sieg. Zarco und Takahashi bildeten erneut ein starkes Team – dieses Mal ohne dritten Fahrer. "Ich danke Takumi. Er leistete in jedem Stint sehr gute Arbeit. Er zeigte einfach keine Schwäche. Das war absolut beeindruckend. Ich versuchte, es genauso zu machen. Hoffentlich sind wir im kommenden Jahr wieder zu dritt. Das wäre wirklich besser", schaut Zarco bereits auf das Rennen im kommenden Jahr. Beim Rennen im Jahr 2026 könnte Zarco dann zum Hattrick ansetzen. "Es ist ein Rennen, das ich sehr genieße. Wir haben hier eines der besten Motorräder im Feld. Es bereitet große Freude, damit zu fahren. Ich genieße die Woche hier. Man muss sich seine Kräfte einteilen. Doch für mich ist es ein besonderer Urlaub, nach Suzuka zu kommen", freut sich der Franzose, der am übernächsten Wochenende wieder auf sein MotoGP-Bike steigen wird.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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