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Zukunft in den USA? Wo sich Pedro Acosta nach der MotoGP-Karriere sieht
KTM-Frontmann Pedro Acosta reiste mit gemischten Gefühlen zum nächsten MotoGP-Wochenende in die USA. Nach einem schwierigen Auftritt in Brasilien verlor er die WM-Führung. Die Gründe sind bekannt.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Schon vor dem Start des US-Wochenendes machte KTM-Ass Pedro Acosta keinen Hehl aus den aktuellen Schwächen der RC16. «Ich habe keine Erwartungen. Wir haben hier zwei lange Geraden. Wir wissen, dass der Topspeed nicht unsere stärkste Seite ist – so wie es früher einmal war.» In Brasilien gelang es Acosta auch im Windschatten kaum, nicht Zeit auf die italienischen Hersteller zu verlieren. Trotzdem gibt es einen Lichtblick: «Das Motorrad funktioniert in den Kurven deutlich besser als im letzten Jahr. Ich denke, die Reifen werden uns helfen, genügend Grip an der Front zu haben. Das hatten wir zuletzt nicht.»
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KTM in Not? Zu wenig Topspeed, keine Besserung in Sicht In Goiânia wurde der Nachteil auf der Geraden deutlich. Für Acosta lag das eigentliche Problem in der fehlenden Entwicklung im Verlauf des Wochenendes. «Das Problem war, dass wir das Motorrad nicht verbessern konnten. Vom FP1 bis zum Rennen war das Leistungsniveau gleich.» Gerade im Vergleich zur Konkurrenz entwickelte sich daraus ein Nachteil laut Acosta. In den KTM-Boxen herrschte Ratlosigkeit, auch Binder, Vinales und Bastianini kamen nicht in Schwung. «Wir haben mehr gelitten, als wir erwartet hatten. Es war auch für die anderen schwierig, das Motorrad zu verstehen.»
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Die eingefrorene Motoren-Entwicklung sieht Acosta aus KTM-Sicht kritisch. Während die Konkurrenz sich verbessern konnte, tritt KTM nun auf der Stelle. «Eine unserer größten Stärken war die Geschwindigkeit auf den Geraden, die ist jetzt weg. Ducati ist immer noch vorne. Und Aprilia hat einen riesigen Schritt gemacht.»
Acosta kritisiert Regeländerungen und riesigen Kalender
Mit Blick auf die kommenden Änderungen – das Reglement sieht unter anderem die Reduktion des Hubraums von 1000cc auf 850cc ab 2027 vor – sieht Acosta den Topspeed nicht als Hauptproblem. «Ich glaube, das Gefährliche ist nicht, dass wir 360 km/h auf der Geraden fahren. Das Problem ist, dass wir in den Kurven viel schneller sein werden.» Seine Begründung leuchtet ein: «Auf der Geraden musst du bremsen – früher oder später. Aber die Kurvengeschwindigkeiten machen den Sport gefährlicher.» Deutlich wurde Acosta auch beim Thema Rennkalender. Er schlug auch hier ernste Töne an. «Es bleibt keine Zeit mehr seinen Rhythmus zu finden. Jeden Tag gibt es eine wichtige Session – 22-mal im Jahr.» Die Konsequenz: «Das Stresslevel hat ein Limit. Und je mehr Rennen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass du dich verletzt. Die Karrieren der Fahrer werden immer kürzer.»
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Zeit nach der MotoGP – Acosta liebäugelt mit MotoAmerica Auch wenn Acosta erst 21 Jahre alt ist, denkt Acosta ernsthaft über seine Zukunft nach. Mit einem Augenzwinkern erläuterte er mögliche Zukunftspläne. «Ich genieße es, MotoAmerica zu schauen. Vielleicht komme ich eines Tages hierher, um neue Strecken zu lernen – ohne Druck.» Also dürfen die Fans nicht erwarten, dass Acosta Rekorde bricht wie einst Giacomo Agostini? «Wenn ich noch 13 Titel gewinne, wäre ich 35 Jahre alt. Ich denke, danach hätte ich immer noch eine Karriere.» Ein Leben ohne Motorräder käme für ihn aber nicht in Frage. «Motorräder werden mein Sarg sein.»
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Pertamina Enduro VR46 Racing Team
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6
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Trackhouse MotoGP Team
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Trackhouse MotoGP Team
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