Wegen Logistik und Zoll: Chinamarke Kove darf nur unter Vorbehalt mitfahren
Am kommenden Wochenende hat die Sportbike-Klasse in Portimao an der Algarve Premiere in der Weltmeisterschaft. Wie die neue Kove 450 RR eingestuft und ob sie punkteberechtigt sein wird, ist offen.
Einen Tag, bevor die Sportbike-Weltmeisterschaft im Autodromo do Algarve im Hinterland von Portimao beginnt, muss der chinesische Hersteller Kove einen Tiefschlag einstecken. Aufgrund logistischer und zollrechtlicher Probleme war es Kove nicht möglich, die Homologationsphase 2 des Motorrad-Weltverbands FIM rechtzeitig abzuschließen. Der Prozess läuft, es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass das Motorrad vor dem Auftaktrennen am Samstag (28. März) homologiert werden kann.
Die SBK-Kommission hat am 26. März beschlossen, Kove unter folgenden Bedingungen eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen:
1. Der Technische Direktor der FIM hat die uneingeschränkte Befugnis, die Leistung des Motorrads und die Kalibrierung der elektronischen Motorsteuerung nach Bedarf anzupassen, um das Leistungsziel von maximal 90 PS zu erreichen.
2. Wird zu irgendeinem Zeitpunkt während einer Veranstaltung eine Leistungsüberschreitung des Motorrads festgestellt oder vermutet, ist der Hersteller verpflichtet, unverzüglich Anpassungen gemäß den Anweisungen des Technischen Direktors vorzunehmen. Sollte die Einhaltung der Vorgaben nicht erreicht werden, darf das Team nicht weiter an der Veranstaltung teilnehmen.
Ohne Homologation keine WM-Punkte
Um die Fairness für alle Teilnehmer und Hersteller zu gewährleisten, können der Hersteller, die Fahrer und das betreffende Team bei einer Veranstaltung keine Punkte erzielen, bis die Phase 2 des Homologationsverfahrens abgeschlossen ist.
Kove hat für sein Werksteam in der Sportbike-WM 2026 zwei Fahrer genannt: Den Deutschen Phillip Tonn (20) sowie Supersport-300-Weltmeister Benat Fernandez (18) aus Spanien. Bei den Testfahrten zu Wochenbeginn in Portimao lag das Duo deutlich zurück, während
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