CEV-Repsol-Moto2: Auch 2021 kein neuer Triumph-Motor
Was in der Moto2-WM schon seit 2019 Standard ist, muss in der Europameisterschaft noch warten: Aufgrund der Coronakrise werden in der CEV-Serie auch 2021 nur CBR600RR-Motoren von Honda zugelassen.
In der Moto2-WM wurden 2019 die CBR600RR-Motoren von Honda mit dem neuen 765-ccm-Dreizylinder von Triumph ersetzt. In der CEV-Repsol-Moto2-EM wird sich dessen Einführung aus Gründen der Kostenreduktion weiter verzögern, wie die Verantwortlichen in einer Aussendung bekanntgaben.
Auch 2021 wird in der Europameisterschaft nur der CBR600RR-Motor zugelassen. Folgende Modelle sind erlaubt: 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019 oder 2020 (Typ PC40x).
Ob Triumph 2022 auch in der CEV-Repsol-Meisterschaft ankommen wird, darüber werde erst in Zukunft entschieden, hieß es weiter.
Zur Erinnerung: Ursprünglich wollte Triumph schon nach der ersten WM-Saison auch in der Moto2-EM als Motorenlieferant auftreten, dies wurde nach einem Treffen mit den Vertretern der Moto2-Teams aber im Oktober endgültig abgelehnt.
"Es hört sich logisch an, dass in der EM die Dreizylinder eingeführt werden", meinte Trevor Morris, Technical Director der Engineering-Firma ExternPro, die sich um die Aufbereitung und Revisionen der WM-Einheitsmotoren kümmert. "Denn für die 600er wird es irgendwann keine Teile mehr geben. Es gibt keine Firma, die noch Ersatzteile dafür anfertigt."
Aber für die CEV-Moto2-Teams muss eine kostengünstige Lösung gefunden werden, das gilt in der Coronakrise umso mehr.
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