Xavi Vierge (Yamaha) ratlos: «Es gibt viel zu analysieren»
Seit seinem Wechsel zu Yamaha ist Xavi Vierge der wohl glücklichste Mensch im Superbike-Paddock. Beim Meeting auf dem Balaton Circuit sah sich der Spanier erstmals mit großen Problemen konfrontiert.
Xavi Vierge war in vier Jahren mit Honda Kummer gewohnt, insofern wird ihn ein schlechtes Wochenende mit Yamaha nicht gleich in ein tiefes Loch fallen lassen. Dennoch blieben beim Spanier nach dem vierten Saisonmeeting auf dem Balaton Park Circuit viele Fragezeichen.
Denn das bis dahin so gute Gefühl mit der R1 war plötzlich verschwunden und Vierge drehte sich bei der Suche nach einem funktionierenden Set-up im Kreis. «Es war wirklich das erste Mal, dass ich kein gutes Gefühl auf dem Motorrad hatte und es nicht so fahren konnte, wie ich es sonst tue», rätselte der Yamaha-Werkspilot. «Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, herauszufinden, was los ist. Es ist immer noch unser erstes gemeinsames Jahr, und wir sind auf einer anderen Strecke, als wir es gewohnt sind – es ist das erste Mal, dass wir mit solchen Herausforderungen konfrontiert sind.»
Vierge – im Qualifying sonst eine Bank – fuhr in der Superpole nur Startplatz 16 heraus, was allein schon einstellige Ergebnisse schwierig machte. Mit den Plätzen 10, 10 und 12 zog sich der Katalane verhalten aus der Affäre. Besonders der zweite Lauf als nur drittbester Yamaha-Pilot gab Vierge zu denken.
«Es war ein sehr, sehr schwieriges Rennen in Ungarn – wir haben seit Freitag wie verrückt gearbeitet, und es sah so aus, als hätten wir an einigen Stellen des Wochenendes positive Aspekte vorzuweisen, aber im zweiten Rennen hatte ich wieder große Schwierigkeiten, besonders in der zweiten Rennhälfte», erklärte der 29-Jährige. «Es war unser erstes wirklich hartes gemeinsames Wochenende, und es gibt nun viel zu analysieren, um den richtigen Weg für die Zukunft zu finden. Wir haben nun eine Woche Zeit, alles zu prüfen und mit neuen Energien nach Most zurückzukehren.»
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