Speedway-EM: Entscheidung in Pardubitz im Livestream
Wer wird Speedway-Europameister, wer erringt die Medaillen? Und wer erobert einen Platz in den Top-5, die zum Start in der EM 2023 berechtigen? All diese Fragen werden am 23. September in Pardubitz beantwortet.
Zum Auftakt des großen Rennwochenendes in Pardubitz, das im Goldhelmrennen am Sonntag gipfelt, wird erstmals ein Finale zur Speedway-Europameisterschaft ausgetragen. Der vierte und letzte Event wird alle offenen Fragen klären, die sich aus sportlicher Sicht stellen.
Im Kampf um den EM-Titel trennen den führenden Janusz Kolodziej aus Polen, der 41 Punkte auf dem Konto hat, und den Dänen Leon Madsen (40 Punkte) nur ein Zähler. Solange keiner der beiden einen Tag zum Vergessen erlebt, dürfte sich der Kampf um den Titel erst in den letzten Läufen entscheiden.
Mit sechs Punkten Rückstand lauert Patryk Dudek auf dem dritten Rang und kann zumindest rechnerisch noch in den Titelkampf eingreifen, wenn Kolodziej und Madsen zu viele Punkte liegen lassen. Parallel dazu muss Dudek den derzeit viertplatzierten Dänen Mikkel Michelsen im Auge behalten, der mit 31 Punkten versuchen wird, auf den dritten Rang vorzufahren. Michelsen setzte zuletzt beim Speedway-GP in Schweden aus, nachdem er die Rennen zuvor mit einem gebrochenen Knöchel fuhr.
Entscheidend nach dem Rennen in Pardubitz wird auch sein, wer den fünften Gesamtrang einfahren kann, auf dem derzeit Bartosz Smektala mit 26 Punkten liegt. Der junge Pole hat es mit einem guten Ergebnis selbst in der Hand, die Qualifikation für die EM 2023 perfekt zu machen. Sollte Smektala Federn lassen, liegen mit fünf Punkten Rückstand Piotr Pawlicki, Rasmus Jensen und Dominik Kubera in Lauerstellung. Mit sechs Punkten Rückstand können auch Daniel Bewley und Oliver Berntzon noch in die Top-5 fahren.
Das Rennen in Pardubitz, welches erneut
Stand nach 3 von 4 Rennen:
1. Janusz Kolodziej (PL), 41 Punkte
2. Leon Madsen (DK), 40
3. Patryk Dudek (PL), 35
4. Mikkel Michelsen (DK), 31
5. Bartosz Smektala (PL), 26
6. Piotr Pawlicki (PL), 21
7. Rasmus Jensen (DK), 21
8. Dominik Kubera (PL), 21
9. Daniel Bewley (GB), 20
10. Oliver Berntzon (S), 20
11. Andrzejs Lebedevs (LV), 18
12. Kacper Woryna (PL), 18
13. David Bellego (F), 15
14. Dimitri Bergé (F), 15
15. Kai Huckenbeck (D), 12
16. Vaclav Milik (CZ), 11
17. Adam Ellis (GB), 7
18. Michael Härtel (D), 5
19. Marcin Nowak (PL), 1
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