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Haarahiltunen und Koivula einig: Niclas Svensson ein würdiger Eis-Champion

Sowohl der nach vier Jahren entthronte Martin Haarahiltunen als auch Vizeweltmeister Max Koivula sind der Meinung, dass mit Niclas Svensson der Richtige Eisspeedway-Weltmeister geworden ist.

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«Niclas war schneller und ich konnte nicht mehr tun als mein Bestes zu geben», stellte Max Koivula nach dem letzten Grand Prix der Saison in Heerenveen fest, der sowohl in den Vorläufen als auch in beiden Anläufen im Tagesfinale vergeblich versuchte Niclas Svensson zu stoppen. Der Schwede war entschlossen, den Weltmeistertitel zu gewinnen.

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Während Svensson die Goldmedaille und den WM-Pokal auf dem Podest in Empfang nahm, stand der entthronte Martin Haarahiltunen an Krücken in Sichtweite und freute sich für seinen langjährigen Freund, mit dem er in Schweden aufgewachsen ist und den er vor einem Jahr im Showdown in Heerenveen im Kampf um die WM-Krone nur knapp bezwungen hatte.

«Ich bin glücklich und freue mich für Niclas. Er hat sich den Titel verdient, weil er über Jahre hinweg stark gefahren ist. Er ist der verdiente Champion in diesem Jahr», so Haarahiltunen, der nach den Grands Prix in Inzell die WM zwar noch angeführt hatte, damals aber schon Svensson mit nur zwei Punkten Rückstand im Nacken hatte. «Ich kann nicht sagen, dass ich ihn zu 100 Prozent bezwungen hätte, denn er ist wirklich hervorragend gefahren dieses Jahr. Speziell in Heerenveen – das wäre eine ganz, ganz knappe Geschichte zwischen uns geworden.»

Ich habe ihm geraten, es locker anzugehen und keine Dummheiten zu machen.

martin haarahiltunen zu niclas svensson

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«Ich habe mit Niclas über verschiedene Linien gesprochen, war aber tatsächlich nur kurz bei ihm», verriet Haarahiltunen im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Ich kenne ihn und er kann auch ohne meine Hilfe so ein Rennen abliefern. Ich habe ihm deshalb nur geraten es locker anzugehen und keine Dummheiten zu machen, weil er alle schon bezwungen hat und ich wusste, dass er es kann.»

Der Einsatz in Heerenveen wäre für Haarahiltunen nach seinem Inzell-Crash zu früh gekommen. Der Schwede ist sich aber sicher, dass er bald wieder ohne Krücken gehen kann. Obwohl er ein Rennen weniger fuhr, qualifizierte sich der vierfache Champion als Gesamtvierter automatisch für die Weltmeisterschaft 2027 und will dann wieder auf Titeljagd gehen.

Endstand Eisspeedway-WM 2026:

  1. Niclas Svensson (S), 54 Punkte

  2. Max Koivula (FIN), 50

  3. Luca Bauer (D), 46

  4. Martin Haarahiltunen (S), 36

  5. Heikki Huusko (FIN), 36

  6. Max Niedermaier (D), 34

  7. Franz Zorn (A), 27

  8. Lukas Hutla (CZ), 26

  9. Sebastian Reitsma (NL), 23

  10. Ove Ledström (S), 18

  11. Jasper Iweam (NL), 17

  12. Filip Jäger (S), 13

  13. Harald Simon (A), 12

  14. Andrej Divis (CZ), 11

  15. Leon Kramer (NL), 8

  16. Martin Posch (A), 7

  17. Melwin Björklin (S), 5

  18. Christoph Kirchner (D), 5

  19. Hans Weber (D), 5

  20. Maximilian Niedermaier (D), 3

  21. Paul Cooper (GB), 2

  22. Niek Schaap (NL), 0

  23. Franz Mayerbüchler (D), 0

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