Auftakt zum Speedway-World-Cup: Deutsches Team will in Landshut begeistern
Am 1. Mai trifft die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale 1 des Speedway-World-Cups in Landshut auf Großbritannien, Tschechien und die Ukraine. Zum Weiterkommen muss der Sieg her.
Am Tag der Arbeit hat das deutsche Team um die beiden Manager Mathias Bartz und Sascha Dörner ein hartes Stück vor sich. «Mit der Unterstützung der Fans und einer in der Breite gut aufgestellten Mannschaft wollen wir den Sieg holen und uns für das Finale später im Jahr qualifizieren. Wir wollen das Ticket nach Warschau lösen und den Fans etwas bieten», gibt Dörner das Ziel vor. Bartz ergänzte: «Der Wunsch, uns für das Finale zu qualifizieren, ist nach wie vor intakt.»
Das Format des alle drei Jahre stattfindenden Mannschaftswettbewerbs im Speedway erinnert an den Ursprung der Team-Weltmeisterschaft. Er wird in diesem Jahr in drei Ländern ausgetragen und gipfelt im SWC-Finale am 29. August im polnischen Nationalstadion in Warschau, das mit rund 50.000 Fans gefüllt sein wird. Das polnische Team, das 2023 im dramatischen Showdown im Olympiastadion von Breslau die Ove-Fundin-Trophäe gewann, ist als Gastgeber für das Finale gesetzt. Ebenso Australien als Sieger des Speedway of Nations 2025 in Thorn. Die beiden verbleibenden Finalplätze werden an die Gewinner der Halbfinals 1 und 2 vergeben.
Für Deutschland muss alles passen
Teammanager Dörner weiß: «Es muss in unserer Mannschaft alles passen, aber das muss es bei unseren Gegnern auch erst mal. Wir haben eine starke Mannschaft und wir sind daheim. Das muss man auch an unserer Motivation und Körpersprache spüren. Den Heimvorteil wollen wir bestmöglich nutzen. Alle Fahrer kennen die Bahn sehr gut. Quasi alle sind oder waren beim dortigen Verein unter Vertrag und haben unzählige Runden gedreht. Mit unseren Fans im Rücken haben wir zusätzliche Unterstützung, die uns tragen kann.»
Gastgeber Deutschland trifft auf die mehrfachen Weltmeister aus Großbritannien sowie Tschechien und die Ukraine, die ihr Debüt in diesem Wettbewerb gibt. Der letzte Finalplatz wird im August im zweiten Halbfinale im lettischen Riga vergeben. Gastgeber Lettland trifft dann auf den viermaligen SWC-Sieger Dänemark und den dreimaligen Champion Schweden. Norwegen komplettiert das dortige Feld.
Zwei Leistungsträger im deutschen Team
Blickt man auf den Kern des deutschen Teams, darf man sich berechtigte Hoffnungen machen. Kai Huckenbeck und Norick Blödorn bildeten in Manchester 2024 und auch in Thorn 2025 die Stammbesetzung und sind Leistungsträger. Junge, aufstrebende Fahrer wie Mario Häusl, aber auch die arrivierten Kevin Wölbert, Erik Riss und Valentin Grobauer stehen im erweiterten Kader. Hinzu kommen Janek Konzack, Ben Iken, Lars Skupien und Hannah Grunwald. Die finale, fünfköpfige Besetzung wird erst wenige Tage vor dem Rennen durch die Manager benannt und durch den Weltverband FIM verkündet.
Im deutschen Lager blickt man realistisch auf die anderen Nationen. Großbritannien wird die Latte sehr hochlegen, liest man in deren Aufgebot Namen wie Daniel Bewley oder Robert Lambert, die beide zur Weltspitze zählen. Tschechien führt Jan Kvech und Vaclav Milik in der Aufstellung, genauso wie Adam Bednar, eines der größten Talente im internationalen Vergleich. Die Ukraine hat mit Nazar Parnitskyi den Weltmeister im U21-Bereich in ihren Reihen.
...dann ist die Chance auf den Finaleinzug definitiv da.teammanager mathias bartz
Teammanager Bartz: «Wir gehen mit Zuversicht in das Halbfinale, wissen aber auch, dass wir nicht als Favorit an den Start gehen. Wichtig wird sein, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren, Punkte holen und uns keine Fehler oder Ausfälle leisten. In diesem Feld wird nichts verziehen. Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen. Wenn wir geschlossen auftreten und unser Potenzial abrufen, können wir uns sehr gut präsentieren – und dann ist auch die Chance auf den Finaleinzug definitiv da.»
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