Martin Smolinski und Mathias Schultz sind die beiden einzigen Deutschen in den Speedway-WM-Race-Offs. In Berwick stand nach der Regenverschiebung die FIM heftig in der Kritik.
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Nach den drei Qualfikationsrunden der Speedway-Weltmeisterschaft stehen die Teilnehmer der Race-offs fest. Das für Samstag angesetzte Rennen in Berwick musste wegen Regens gleich um zwei Tage verschoben werden. Normalerweise wird bei WM-Rennen der erste Ausweichtermin auf den Tag danach festgelegt. So steht es auch in der Ausschreibung der FIM, was jedoch nicht drin stand, ist, dass in Berwick in dem Stadion wegen Genehmigungsproblemen an einem Sonntag keine Rennen gefahren werden dürfen. Hitzige Diskussionen mit lautstarken Auseinandersetzungen im Fahrerlager folgten auf die Verschiebung um gleich zwei Tage.
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Also mussten diejenigen, welche in der polnischen Liga unter Vertrag stehen, am Sonntag nach Polen fliegen, um am Liga-Renntag teilzunehmen. Am Montag ging es dann wieder zurück nach Nord-England zum zweiten Versuch. Tobias Kroner konnte den Ausweichtermin krankheitsbedingt nicht wahrnehmen, somit bleibt es bei Martin Smolinski und Mathias Schultz als einzige Deutsche in den Race-offs. Die Verschiebung auf den Montag brachte weitere Probleme mit sich. Vier Fahrer hatten sich für den ebenfalls am Pfingstmontag stattfindenden Speedway-EM-Challenge qualifiziert, an dem sie nicht teilnehmen durften, da WM-Prädikate Vorrang haben.
Insgesamt nahmen nur sechs von 15 GP-Fahrern an den WM-Qualis teil. Um auch 2015 wieder im GP dabei zu sein, muss der Rest auf einen Top-8-Platz in der WM oder eine Wildcard vertrauen. Krzysztof Kasprzak schied als einziger GP-Fahrer aus. Nach zwei Ausfällen warf er in Abensberg das Handtuch.
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Jeweils die Top-10 qualifizierten sich für die beiden Race-offs am 21. Juni in Gorican/HR und Tschenstochau/PL. Von dort kommen jeweils die Top-6 weiter in den GP-Challenge, der am 20. September in Lonigo/I ausgetragen wird. Die Top-3 im Challenge fahren 2015 im Speedway-Grand-Prix.
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