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Valentino Rossi: «Es ist sehr schade, dass wir das Podium verpasst haben»

Valentino Rossi und sein Teamkollege Max Hesse zeigten sich nach dem GT World Challenge Europe Sprint Cup in Misano sehr enttäuscht, dass sie die Podestränge verpassten.

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Das Heimspiel von Valentino Rossi beim GT World Challenge Europe Sprint Cup in Misano liegt hinter dem neunmaligen Motorradweltmeister Valentino Rossi. Gemeinsam mit dem schnellen Deutschen Max Hesse teilte sich Rossi auf seinem Heimkurs einen BMW M4 GT3 der belgischen WRT-Mannschaft. Rossi wollte dabei seinen vierten Heimsieg in vier Jahren in der starken SRO-Meisterschaft einfahren.

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Das Wochenende begann dabei ausgezeichnet für den 47-jährigen Publikumsliebling. Im Qualifying für den ersten Lauf stellte Rossi den BMW M4 GT3 mit der legendären Startnummer #46 auf die Pole-Position. Erstmals fuhr er den besten Startplatz in der stärksten GT3-Rennserie Europas heraus und war damit auch der älteste Pilot, der bislang im GT World Challenge Europe Sprint Cup die Pole-Position herausfahren konnte. Eine Bestzeit für die Geschichtsbücher!

Doch am Start ging alles schief für Rossi: Die Motorsportlegende fuhr etwas versetzt zu seiner Startbox, wofür er im Rennen eine 10-Sekunden-Strafe absolvieren musste. Zudem wurde dies als einer der Auslöser der Startkollision angesehen, in der der Rossi-BMW mehrfach getroffen wurde, aber das Rennen fortsetzen konnte. Den Platz an der Sonne war Rossi daraufhin los und fiel auf Rang vier zurück.

Trotz einer starken Leistung von Rossi und Max Hesse war nach der Strafe nicht mehr als Platz sechs möglich.

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Für das Sonntagsrennen fuhr Max Hesse auf den dritten Startplatz. Diesen Rang hielt der brandschnelle Deutsche auch in der ersten Rennhälfte, musse aber zum Ende seines Stints mit eiem Problem an einem Reifen etwas zu den beiden Spitzenreitern abreißen lassen. In der Schlussphase des Rennens überholte Mercedes-AMG-Star Lucas Auer in der vorletzten Runde Rossi, so dass er das Rennen auf dem vierten Rang beendete und ohne weiteren Pokal die Heimfahrt nach Tavulia antreten musste.

«Es ist wirklich sehr schade, dass wir das Podium verpasst haben. Vor allem deshalb, weil wir schon gestern ohne die Strafe Zweiter hätten werden können. Heute habe ich am Ende alles versucht, um meine Position zu verteidigen, aber das andere Auto war einfach zu schnell und hat mich in der letzten Runde überholt. Das ist wirklich bitter. Außerdem hatten wir am Ende von Max' Stint ein Problem mit einem Reifen, wodurch wir einige Sekunden verloren haben. Dagegen konnten wir nichts machen – manchmal läuft es eben so», fasst Rossi das Rennwochenende am Sonntagabend zusammen.

Sein Partner Max Hesse ergänzt:«Ich würde sagen, es war ein Wochenende der verpassten Chancen. Insgesamt müssen wir aber trotzdem zufrieden sein. Zweimal hatten wir auch Glück: Gestern hätte das Rennen für uns schon früh vorbei sein können. Und heute hätte mein Reifenschaden deutlich schlimmere Folgen haben können. Deshalb sind die Punkte, die wir mitgenommen haben, sehr wichtig. Natürlich ist es trotzdem schade, denn wir hatten gestern definitiv die Pace für den Sieg und heute ganz sicher für einen Podiumsplatz. Und für Vale gäbe es keinen besseren Ort dafür als sein Heimrennen. Diesmal war das Glück leider nicht auf unserer Seite. Das ist enttäuschend, aber das Team hat einen großartigen Job gemacht. Glückwunsch an die Nummer 32 zum Doppelsieg – das ist fantastisch für ihre Meisterschaft. Magny-Cours steht schon bald an, und darauf richten wir jetzt unseren Fokus.»

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