Nach einer erfolgreichen Kariere auf zwei und vier Rädern sowie bei Classic-Veranstaltungen feiert die ostdeutsche Rennsportlegende Helga Heinrich-Steudel heute ihren 80. Geburtstag.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Ihren größten Erfolg feierte Helga unter ihrem Mädchennahmen Steudel im Juli 1965 auf dem Sachsenring. Im Rahmen der Motorradweltmeisterschaft ließ sie im Lauf der Klasse Ausweis bis 125ccm alle Konkurrenten hinter sich.
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Weitere Siege und Podiumsplatzierungen gelangen der Vogtländerin unter anderem auf dem Schleizer Dreieck, in Bautzen und der Dresdener Autobahnspinne. 1966 gewann sie die den ADMV-Juniorenpokal. Trotzdem blieb ihr als Frau der Aufstieg in die internationale Lizenzklasse versagt. In der Saison 1970 wechselte Heinrich-Steudel in den Automobilrennsport und gab ihr Debüt beim Bergrennen in Lückendorf auf einem Melkus RS 1000. Es folgten Einsätze in der Sportwagenklasse Spider B6 bis 1100ccm, die 1979 mit dem Gewinn der DDR-Bestenermittlung gekrönt wurden. Im Gegensatz zu den Zweirädern wurde ihr im Automobilrennsport der Aufstieg in die Leistungsklasse 1 und die internationale Lizenz zuerkannt.
In der höchsten DDR-Automobilrennserie, den Rennwagen B8, war Heinrich-Steudel in den Jahren von 1980 bis 1983 aktiv. Besonders erfolgreich war die schnelle Dame bei Bergrennen. So konnte sie den Lauf zur Berg-Europameisterschaft im tschechischen Sternberk und das Steier-Bergrennen für sich entscheiden.
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Nach zwanzigjähriger Rennpause zog es Heinrich-Steudel ab 2004 wieder an die Rennstrecken. Bei Classic-Veranstaltungen trat sie sowohl im Automobil als auch bei den Motorrädern an. 2007 präsentierte Heinrich-Steudel ihr autobiografisches Buch "Die Rennamazone aus dem Vogtland". Heute feiert die ostdeutsche Rennsportlegende ihren 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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