Barcelona 4: Mercedes-Rekord, Ferrari/McLaren hinten, Aston Martin-Blamage
Eindrücke vom vierten Testtag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya: Mercedes dominiert, George Russell mit neuer Bestzeit, Ferrari/McLaren können nicht mithalten, Aston Martin nur kurz auf der Bahn.
So langsam sollte sich die Konkurrenz Sorgen machen: Mercedes bolzt weiterhin Kilometer um Kilometer, dazu erneut die schnellsten Zeiten, da können Ferrari und McLaren nicht mithalten.
Oscar Piastri hatte im neuen McLaren vorzeitig Feierabend, weil es ein Problem mit der Kraftstoffversorgung gab.
Während die Konkurrenz dem einen oder anderen Problemchen nachspürt, fahren George Russell und Kimi Antonelli bereits Dauerläufe. Gewiss, die Rundenzeiten sind wenig aussagekräftig, wie uns jedes Team unaufgefordert ständig mitteilt, aber Mercedes gibt in Katalonien den Ton an.
Aston Martin: Wir sehen Schwarz
Am anderen Ende der Wohlfühlskala: Aston Martin. Erst kurz vor Schluss des vierten Testtags auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya wurde der Aston Martin AMR26-Honda erstmals gesichtet – passend zum verpatzten Testbeginn in Schwarz.
Erst am 9. Februar wird der Rennstall aus Silverstone eine Präsentation durchführen, dann natürlich im gewohnten Grün des englischen Autoherstellers.
Für erste Funktionsrunden wurde bei Aston Martin der Kanadier Lance Stroll auf die Bahn geschickt, Superstar Fernando Alonso wird am Freitag, dem 30. Januar zum Einsatz kommen.
An vier von fünf Barcelona-Tagen keinen regulären Test fahren zu können, sorry, aber das ist für einen so hochkarätigen Rennstall blamabel.
Mercedes wieder vorne
Mercedes also wieder mal mit den meisten Kilometern, schon zur Mittagszeit: Kimi Antonelli drehte 90 Runden und kam (angeblich) auf eine Bestzeit von 1:17,081 min.
Dahinter folgten Oscar Piastri im McLaren (1:18,419 min/48 Runden), Lewis Hamilton im Ferrari (1:18,654/87), Liam Lawson im Rennwagen der Racing Bulls (1:18,840/64) und Sergio Pérez im Cadillac (1:21,349/38). Die Kollegen von SoyMotor haben diese Daten übermittelt, offiziell teilt die Formel 1 weder Rundenzeiten noch gefahren Runden mit.
Harmloser Dreher von Hamilton
Superstar Lewis Hamilton zeigte am Morgen mit seinem Ferrari einen harmlosen Dreher, als der erfahrene Brite von der kalten Pistenoberfläche überrascht wurde. Ausser dem Stolz wurde nichts beschädigt.
Für den Nachmittag dann fliegender Wechsel: George Russell für Kimi bei Mercedes, Charles Leclerc für Hamilton im Ferrari. Russell, der WM-Vierte von 2025, knackte dann die 1:17er Grenze (1:16,928 min) und näherte sich flott der 500-Runden-Grenze für die Marke mit dem Stern.
Kurz darauf legte der fünffache GP-Sieger nach: 1:16,641 min. Damit ist das Barcelona-Testprogramm von Mercedes abgeschlossen, wir sehen die Mannschaft erst wieder in Bahrain auf der Strecke.
Diese Teams fahren am Freitag
Am Freitag werden in Katalonien an der Arbeit sein: Max Verstappen (Red Bull Racing), Lewis Hamilton und Charles Leclerc (Ferrari), Lando Norris und Oscar Piastri (McLaren), Pierre Gasly und Franco Colapinto (Alpine), Fernando Alonso und Lance Stroll (Aston Martin), Esteban Ocon und Oliver Bearman (Haas), Sergio Pérez und. Valtteri Bottas (Cadillac) sowie Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto (Audi).
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach