Andrea Iannone (Ducati): «So bin ich nicht motiviert»
Go-Eleven-Ducati-Pilot Andrea Iannone beendete beide freien Trainings der Superbike-WM in Barcelona am Freitag auf Platz 6. Doch statt schneller wurde der Italiener im Lauf des Tages langsamer.
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Comeback-Mann Andrea Iannone reiste als WM-Vierter zur Superbike-WM nach Katalonien, punktgleich mit dem Dritten Andrea Locatelli (Pata Yamaha). Platz 6 im ersten freien Training am Freitagvormittag war ordentlich, auf den Schnellsten Toprak Razgatlioglu (BMW) verlor er nur knapp drei Zehntelsekunden.
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Im FP2 am Nachmittag wurde es erneut Position 6, doch Iannones Rundenzeit war um fast 4/10 sec langsamer und der Rückstand zu Nicolo Bulega (Ducati) auf Platz 1 mit fast einer Sekunde bedenklich. In der kombinierten Zeitenliste aus FP1 und FP2 bedeutet das für die Überraschung von Phillip Island Rang 7. Dass Iannone angesichts der Entwicklungen über den Tag damit nicht zufrieden ist, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen.
"Am Morgen war ich sehr schnell, am Nachmittag war auf einmal alles anders", erzählte Andrea. "Das Bike war gleich, der Reifentyp auch, aber ich hatte keinen Grip mehr und das Turning war viel schlechter. Auf einmal war alles schlechter. Lag es an den Bedingungen? Vielleicht. Aber der Asphalt war nur fünf Grad Celsius wärmer, das kann nicht diesen Unterschied ausmachen. So habe ich kein Vertrauen, zum ersten Mal war mein Gefühl auf diesem Motorrad so schlecht."
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Das Go-Eleven-Team schaut sich die Daten zusammen mit den Ducati-Ingenieuren bis Samstagmorgen genau an, im 20-minütigen FP3 ab 9 Uhr bietet sich Iannone die Chance, vor dem Qualifying wieder auf Kurs zu kommen.
"Wir analysieren alles, da könnt ihr euch sicher sein", betonte der 13-fache GP-Sieger. "Das ist alles sehr seltsam, so bin ich nicht motiviert. Mit der Lebensdauer der Reifen hat das alles nichts zu tun. Im Test hier herrschten die gleichen Temperaturen wie am Freitag, aber das Bike fühlte sich nicht so schlecht an. Fest steht aber auch: Ich gebe nicht auf."
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