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Stars & Stripes und Tricolore: US-GP war «amerikanisch» – Italien jubelte
Aprilia war beim MotoGP-Wochenende in Austin der dominierende Hersteller. Harley-Davidson war auf der Rennstrecke für den amerikanischen Flair zuständig. Ein Rückblick auf den US-GP.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Es war wieder einmal sehr US-amerikanisch. Auf dem Curcuit of the Americas wehte die Nationalflagge und jene des Bundesstaates Texas. Auf der Start-Ziel-Gerade vor dem MotoGP-Rennen am Sonntag tanzten die Cheerleader, um auf das Highlight des Wochenendes in Austin einzustimmen. Die Fans kamen aus dem ganzen Land und auf den Tribünen waren unzählige Cowboyhüte zu sehen.
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Auf der Rennstrecke wurde den Zusehern vor Ort und vor den Bildschirmen viel Unterhaltung geboten. Das Wetter spielte das gesamte Wochenende mit – Champion Marc Marquez musste dieses Mal nicht das Regelbuch studieren, um einen Startabbruch zu erzwingen. Man erinnere sich an den denkwürdigen US-GP 2025.
Auffallend waren die vielen Stürze. Für den spektakulären Auftakt sorgte wieder einmal Marquez, der auf seiner Paradestrecke, auf der er bereits sieben Grand-Prix-Siege erzielte, im FP1 zu ambitioniert ans Werk ging und mit 192 km/h mit seiner Ducati heftig abflog. Die Schürfwunden und Schmerzen begleiteten ihn das gesamte Wochenende – der 33-Jährige buchte eine Dauerkarte beim Physiotherapeuten.
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In Sachen Lokalmatadoren sah es für die heimischen Fans in Texas dünn aus. Auf der Strecke drehte zwar Moto2-Ass Joe Roberts seine Runden, doch der Kalifornier blieb unauffällig und überließ der Konkurrenz aus Australien und Europa die Show. Immerhin holte er im Rennen als Neunter einige WM-Punkte. So musste «King Kenny» für die US-Amerikaner die Kohlen aus dem Feuer holen. Kenny Roberts wurde beim Red Bull Grand Prix der USA von Carmelo Ezpeleta nachträglich die Medaille für die Aufnahme in die MotoGP Hall of Fame überreicht – im Beisein von Kevin Schwantz und Freddie Spencer.
Harley-Davidson nimmt den Bagger World Cup sehr ernst Für US-amerikanische Action auf der Rennstrecke waren in erster Linie andere zuständig: Der Harley-Davidson Bagger World Cup feierte in Austin seine Premiere. Die Fans bekamen beim MotoGP-Wochenende eine neue Soundkulisse geboten. Immer wenn die großen V2-Motoren mit 2152 ccm angeworfen wurden, hatten die vielen Harley-Fans ein breites Grinsen im Gesicht – Gänsehaut inklusive. Die zwei Rennen waren sehenswert. Den Sieg machten sich beide Male nur zwei bzw. drei Fahrer unter sich aus – und diese stammten aus Brasilien, Spanien und Australien. Somit mischte auch bei den Baggern kein Lokalmatador um den Sieg mit.
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Sei es drum, im Mittelpunkt standen ohnehin die Traditionsmarke aus Milwaukee und die 280-kg-Bikes. Beim ersten Event der neuen Rennserie passierten zwar einige Pannen, es wurde aber auch viel dazugelernt. Angesichts der Tatsache, dass die Fahrer und Teams die Bikes erst eine Woche vor dem Rennwochenende überreicht bekamen, lief es dennoch überraschend glatt. Das Fahrerfeld wird bei den nächsten fünf Events, angefangen mit Mugello, näher zusammenrücken – die Fans wird es freuen. Man merkt, dass Harley-Davidson das Ganze sehr ernst meint und die Marke die Rennsport-Gene seit über 120 Jahren in sich trägt.
Abgeräumt in den USA hat Italien. Aprilia siegte mit Jorge Martin (Sprint) und Marco Bezzecchi (Grand Prix) in beiden Rennen. Die Krönung war der Doppelsieg am Sonntag, als «Bez» mit Cowboyhut seine Trophäe in die Höhe stemmte. Und Austin-Seriensieger Marc Marquez? Der betrieb an einem für ihn sehr schwierigen Rennwochenende Schadensbegrenzung. In der Zeit vor seinem Heim-GP in Jerez wird er seine Wunden lecken und seinen Körper in eine bessere Verfassung bringen – damit er auch wieder einmal seine Nationalhymne zu hören bekommt. Der Austin-GP ist nicht nur wegen der abwechslungsreichen Rennstrecke ein jährliches Highlight im MotoGP-Kalender. Auch die unzähligen Helfer auf der Strecke machen das Event in Texas zu einem Erfolg. Die Menschen dort sind routiniert, wissen was sie tun und versprühen eine angenehme Gelassenheit. Auf dem Weg ins Mediacenter wurde man an den Checkpoints jeden Tag freundlich begrüßt, dazu kam hier und da ein lässiger Spruch – das gibt es auch nicht überall.
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Pos
Fahrer
Fahrer
Team
Start Nr
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte
01
Marco BezzecchiAprilia Racing
Marco Bezzecchi
Aprilia Racing
72
20
40:50,653
2:02,114
25
02
Jorge MartinAprilia Racing
Jorge Martin
Aprilia Racing
89
20
+2,036
2:02,256
32
03
Pedro AcostaRed Bull KTM Factory Racing
Pedro Acosta
Red Bull KTM Factory Racing
37
20
+4,497
2:02,283
18
04
Fabio Di GiannantonioPertamina Enduro VR46 Racing Team
Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
49
20
+6,972
2:02,179
13
05
Marc MárquezDucati Lenovo Team
Marc Márquez
Ducati Lenovo Team
93
20
+8,100
2:02,133
11
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Enea BastianiniRed Bull KTM Factory Racing
Enea Bastianini
Red Bull KTM Factory Racing
23
20
+8,243
2:02,259
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Alex MárquezBK8 Gresini Racing MotoGP
Alex Márquez
BK8 Gresini Racing MotoGP
73
20
+11,253
2:02,149
15
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Raúl FernándezTrackhouse MotoGP Team
Raúl Fernández
Trackhouse MotoGP Team
25
20
+13,129
2:02,413
11
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Luca MariniHonda HRC Castrol
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Honda HRC Castrol
10
20
+14,471
2:02,457
12
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