Assen, FP3: Yamaha vor zwei Ducati und Razgatlioglu
Yamaha-Werksfahrer Andrea Locatelli bestätigte im dritten freien Training der Superbike-WM in Assen am Samstagmorgen seine guten Leistungen vom Freitag. Vier Hersteller schafften es in die Top-6.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach den beiden freien Trainings am Freitag führte Vizeweltmeister Nicolo Bulega aus dem Ducati-Werksteam die kombinierte Zeitenliste mit 1:33,592 min an und lag damit deutliche 0,252 sec vor dem Zweiten, Überraschungsmann Axel Bassani auf der neuen Bimota. Champion Toprak Razgatlioglu war Dritter und klagte über das Verhalten seiner BMW M1000RR in schnellen Kurven. Als Orientierungshilfe: Den Pole-Rekord hält seit 2022 Razgatlioglu (Yamaha) mit 1:32,934 min, die schnellste Rennrunde drehte Bautista (Ducati) im selben Jahr in 1:33,620 min.
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Im 20-minütigen FP3 am Samstagmorgen ab 9 Uhr dauerte es bei Sonnenschein aber nur 10 Grad Celsius Luft- und 12 Grad Asphalttemperatur nicht mal bis zur Halbzeit, dass Bulega mit 1:33,429 min die bis dahin schnellste Runde des Wochenendes fuhr. Fünf Minuten vor Ende übernahm Yamaha-Werksfahrer Andrea Locatelli mit 1:33,359 min die Spitze, an die Zeit des Italieners kam bis zum Fallen der schwarz-weiß-karierten Flagge keiner heran. Locatelli ist damit die Winzigkeit von 0,007 sec schneller als Bulega, es folgen Petrucci (Ducati), Razgatlioglu, Gardner (Yamaha), Bassani und Bautista (Ducati). Weil nicht bekannt ist, wer seine beste Runde mit welchem Hinterreifen gedreht hat, in Assen sind erstmals in dieser Saison Qualifyer im Einsatz, haben die Zeiten nur bedingte Aussagekraft. Der Schweizer Dominique Aegerter (GRT Yamaha) wurde 13. Garrett Gerloff brachte die einzige Kawasaki auf Rang 14, die beste Honda ist erst auf Position 15 zu finden. Der zweite BMW-Pilot Michael van der Mark hatte mit technischen Problemen zu kämpfen und landete mit über 8 sec Rückstand auf dem letzten Platz.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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