Attacke auf Redding misslang: Philipp Öttl gestürzt
Nach dreiwöchiger Verletzungspause gibt Philipp Öttl bei der Superbike-WM in Misano sein Comeback. Auf hervorragende Leistungen in den freien Trainings folgte viel Pech im Qualifying und ersten Rennen.
Mit Platz 9 im ersten freien Training am Freitag konnte Philipp Öttl überraschen, als Fünfter im FP2 setzte er noch eins drauf. Und mit
Alle Superbike-Fahrer haben pro Rennwochenende vier Qualifyer-Hinterreifen zur Verfügung, wovon zwei in der Superpole eingesetzt werden dürfen und einer am Sonntagmorgen im Sprintrennen. Reifen Nummer 4 nahm Öttl im FP3, um ein Gefühl für den weichen Gummi zu bekommen. Weil man nie weiß, welcher Fahrer einen Qualifyer in welchem freien Training einsetzt, sind diese Ergebnisse nur bedingt aussagekräftig.
"Mein Rennen war schnell vorbei", meinte Öttl, der in der fünften Runde stürzte. "Ich konnte meine Position nach dem Start gut halten. Meine Starts sind ausbaufähig, es war aber besser als bei den ersten Mal. Baz habe ich überholt und war auf dem Weg zu Redding, ich dachte mir, den packe ich. Dann ist mir in Kurve 8 das Vorderrad weggerutscht, weil ich es übertrieben habe beim Reinfahren. Bei so heißen Bedingungen ist es schwierig. Ich bin nicht auf die Schulter gefallen, aber ich merke, dass ich weniger Kraft habe. Punkte hätte ich geholt. Abstützen und festhalten geht, Richtungswechsel sind das Problem. Besonders, wenn die Reifen abbauen und sich das Motorrad stark bewegt."
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach