Der zweite Platz am Freitag in den freien Trainings war für Axel Bassani ein unerwartetes und schönes Ergebnis. Der Bimota-Werkspilot bleibt für das Superbike-Meeting in Assen aber realistisch.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nur WM-Leader Nicolò Bulega (Ducati) war am ersten Trainingstag der Superbike-WM 2025 in Assen schneller als Axel Bassani, der mit seiner Bimota KB998 nur 0,2 sec auf seinen Landsmann und Ducati-Werkspiloten einbüßte. In 1:33,844 min war Bassani zudem erstaunliche 1,3 sec schneller als vor einem Jahr mit der Kawasaki.
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"Es ist immer schön, wenn man in den Top-3 liegt", sagte der 25-Jährige in kleiner Journalistenrunde über seinen famosen Einstand in das dritte Saisonmeeting. "Allerdings waren es nur die freien Trainings und niemand weiß, womit sich die anderen Fahrer beschäftigt haben. Sicher ist ein zweiter Platz ein zweiter Platz, aber entscheidender ist, wie es am Samstag in der Superpole und im ersten Rennen läuft. Wir müssen auch realistisch bleiben, denn ich sehe uns derzeit zwischen den Plätzen 5 und 10 – die Race-Pace von Ducati und BMW unterscheidet sich doch sehr vor der unsrigen."
In Portimão hatte Bassani große Probleme mit der Fahrwerksabstimmung und klagte das gesamte Wochenende über ein fehlendes Gefühl für das Motorrad. Woher kommt die plötzliche Steigerung?
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"Wir mussten das Set-up von den Wintertests über den Haufen werfen, weil sich die Reifen geändert haben", erklärte der Italiener. "In Portimão begann ich mit einer neuen Abstimmung und fange an, es zu mögen. Wir müssen weiterhin gewisse Bereiche verbessern, und ich hoffe, wir können für Samstag etwas finden. In schnellen Kurven fühle ich mich nicht so besonders, weil uns der Grip ausgeht. Mit dem Chassis haben wir generell noch viel Spielraum für Verbesserungen, mit dem Motor sind wir im Grunde am Limit."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bassani weiter: "Man darf nicht vergessen, dass wir mit diesem Motorrad zum ersten Mal in Assen sind. Das berücksichtigt leistet das Team hervorragende Arbeit und auch Bimota pusht für Verbesserungen. Wir sind noch dabei, das bestmögliche Paket zu finden. Klar ist, dass wir auf der Geraden Nachteile haben – das sieht man mit dem bloßen Auge. Hier in Assen ist der Unterschied geringer als in Portugal. Wir können nichts vom letzten Jahr mit Kawasaki verwenden, weil das Bike neu ist. Das Gefühl mit dem Motor ist unverändert, aber das Motorrad reagiert anders."
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