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BMW: «Satellitenteam in der Superbike-WM wäre sehr interessant, aber…»
Als bester BMW-Pilot erreichte Michael van der Mark am Freitag nur Platz 14. Nach einem Griff in die Trickkiste von Jerez erreichte der Niederländer im ersten Superbike-Lauf in San Juan den sechsten Platz.
Im dritten Training der Superbike-WM 2021 in San Juan sahen wir einen anderen Michael van der Mark. Der BMW-Pilot verbesserte sich im Vergleich zum Freitag um fast 0,9 sec und tauchte als Neunter erstmals in den Top-10 auf. Mit einer weiteren Steigerung verkürzte der Supersport-Weltmeister von 2014 seinen Rückstand in der Superpole auf 0,7 sec und erreichte Startplatz.
"Wie in Jerez haben wir auch in San Juan noch die Kurve gekriegt", erzählte van der Mark SPEEDWEEK.com. "Es ist nie eine leichte Entscheidung, an einem Rennwochenende gravierende Veränderungen am Motorrad vorzunehmen – aber es funktionierte und das ist eine große Erleichterung. Wir haben etwas an der Front geändert. Zu Saisonbeginn hätten wir das in dieser Art nicht machen können, weil wir sonst auf der Bremse verloren hätten. Jetzt konnte ich gut verzögern und in die Kurve einlenken und genau das brauchte ich. Frag mich nicht, meine Jungs haben mir so viel dazu erklärt …"
Im ersten Rennen verlor der 28-Jährige aus der Käsestadt Gouda als Sechster 15 sec auf den überragenden Sieger Toprak Razgatlioglu (Yamaha); auf den drittplatzierten Michael Rinaldi (Ducati) fehlten sechs Sekunden.
"Im Positionskampf mit anderen Fahrern habe ich Schwierigkeiten. Wenn ich allein bin, kann ich schnelle Zeiten fahren. Zum Beispiel fehlt es uns im Vergleich zu den anderen an Top-Speed und an Beschleunigung. Gegen solche Gegner zu kämpfen, ist schwer", erklärte der BMW-Pilot. "Selbst wenn ich allein bessere Rundenzeiten fahre, kann ich nur schwer überholen und eine Lücke herausfahren. Sechster ist nicht ideal, allerdings habe ich in den ersten Runden und hinter Locatelli viel Zeit verloren. Ich war viel schneller als er, aber er konnte mich mehrfach zurück überholen. So gesehen war Platz 6 ok."
Mit einem guten Ergebnis im Superpole-Race am Sonntag könnte van der Mark seine Ausgangsposition für den zweiten Lauf verbessern.
"Das Wichtigste für uns ist, die Reifen ab der ersten Runden zum Arbeiten zu bringen", grübelte der BMW-Pilot. "Am Anfang fehlt der Grip, aber am Ende fahre ich meine schnellste Zeit. Besonders für das Superpole-Race muss uns das gelingen und es würde uns das Leben generell etwas erleichtern."
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