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Bulega (1.): «Mein Fahrstil funktioniert hier nicht»
Bei der Superbike-WM in Cremona stellte Ducati-Werkspilot Nicolo Bulega die Freitags-Bestzeit sicher, doch der Italiener ist überzeugt, beim Heimspiel nicht als Favorit in die Rennen zu gehen.
Superbike WM
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WM-Leader Nicolo Bulega startete mit zwei Trainings-Bestzeiten ins Rennwochenende der Superbike-WM in Cremona. Beim Auftakt des vierten Events der laufenden Saison meldete sich Bulega eindrucksvoll zurück, nachdem er in Assen einen rabenschwarzen Sonntag erlebte, an dem er auf Grund elektronischer Probleme an seiner Ducati Panigale V4R zwei Mal ausrollte.
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"Es war schwierig, das abzuhaken", bemerkte Bulega beim Treffen mit SPEEDWEEK.com am Freitagnachmittag in Cremona. "Als ich nach Hause kam, versuchte ich einfach nur, mich zu entspannen. Ich wollte nicht viele Menschen sehen und blieb mit meiner Freundin zuhause." "Wir haben vier oder fünf Tage einfach nur entspannt. Ich wollte nicht mehr über diesen Sonntag in Assen nachdenken", erklärte Bulega, der davon ausgeht, dass seine Ingenieure den Fehler gefunden haben. "Ducati hat in der Pause daran gearbeitet. Ich hoffe, dass sie eine Lösung gefunden haben", so der Italiener. Ducati-Technikdirektor Marco Zambenedetti bestätigte im Rahmen des Trainingsauftakts in Cremona, dass man sich mit dem Zulieferer der Elektronik im Austausch befindet, um die Zuverlässigkeit in Zukunft zu verbessern.
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Den Frust von Assen blies Bulega mit den beiden Trainingszeiten am Freitag weg. Im FP1 am Vormittag umrundete er den 3,8 Kilometer langen Cremona Circuit in 1:29.158 min und kam bei deutlich schwierigeren Bedingungen am Nachmittag im FP2 auf 1:29.250 min. Damit war er 0,215 Sekunden schneller als sein erster Verfolger, Weltmeister Toprak Razgatlioglu (BMW).
"Es war ein ziemlich guter Tag", bemerkte Bulega nach dem FP2. Im Gegensatz zu Ducati-Teamkollege Alvaro Bautista, der insgesamt drei Mal stürzte, erlebte Bulega einen reibungslosen Tag. Dass er den Tag auf der ersten Position beenden konnte, erstaunte den WM-Führenden.
"Ich mag den Kurs eigentlich nicht wirklich, weil er nicht zu meinem Fahrstil passt. Ich muss mich beim Fahren ständig konzentrieren und meinen Fahrstil anpassen", gestand Bulega und fügte hinzu: "Mein natürlicher Fahrstil funktioniert hier nicht." Die Rundenzeiten sprachen aber eine andere Sprache. "Ich bin schnell, mein Gefühl ist gut. In einigen Bereichen können wir uns weiter verbessern. Doch unterm Strich läuft es gut. Aber ehrlich gesagt bin ich überrascht, hier in Cremona so schnell zu sein", staunte Bulega nach dem Auftakt am Freitag.
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Auf eine Runde war Bulega schneller als der Rest des Feldes. Das muss aber nicht bedeuten, dass der Italiener auch als Favorit in die Rennen geht. Bulega stapelte nach dem FP2 tief: "Wenn ich in den Rennen so stark bin wie heute, dann ist es für mich eine absolute Überraschung." Mit 31°C Luft- und 49°C Asphalttemperatur fanden die 24 Piloten am Nachmittag hochsommerliche Bedingungen vor. Die hohen Temperaturen wirkten sich negativ auf den Grip aus. Es gab viele Stürze. Bulega bestätigte, dass sein Gefühl am Nachmittag nicht so gut war wie am Vormittag. "Die Temperaturen sind sehr hoch. Der Asphalt hat kaum Grip. Vor allem mit dem Vorderreifen ist es schwierig. Mir rutschte die Front einige Male weg. Man muss das Limit richtig verstehen und das ist wirklich schwierig. Man hat das Gefühl, Grip zu haben und einen Meter später reißt er plötzlich ab", zeigte er Verständnis für die vielen Ausrutscher seiner Kollegen. Am Samstag und am Sonntag soll es laut aktueller Prognose nicht ganz so sommerlich werden. Auch Regenschauer sind nicht ausgeschlossen.
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Zeiten Superbike-WM Cremona/I, FP1/2 kombiniert: 1. Nicolo Bulega (I), Ducati, 1:29,158 min 2. Toprak Razgatlioglu (TR), BMW, +0,307 sec 3. Danilo Petrucci (I), Ducati, +0,379 4. Iker Lecuona (E), Honda, +0,463 5. Axel Bassani (I), Bimota, +0,482 6. Sam Lowes (GB), Ducati, +0,511 7. Andrea Locatelli (I), Yamaha, +0,546 8. Alvaro Bautista (E), Ducati, +0,572 9. Alex Lowes (GB), Bimota, +0,609 10. Xavier Vierge (E), Honda, +0,643 11. Andrea Iannone (I), Ducati, +0,793 12. Remy Gardner (AUS), Yamaha, +0,828 13. Scott Redding (GB), Ducati, +0,870 14. Yari Montella (I), Ducati, +0,899 15. Bahattin Sofuoglu (TR), Yamaha, +0,921 16. Michael van der Mark (NL), BMW, +1,050 17. Dominique Aegerter (CH), Yamaha, +1,158 18. Garrett Gerloff (USA), Kawasaki, +1,290 19. Ryan Vickers (GB), Ducati, +1,295 20. Tarran Mackenzie (GB), Honda, +1,384 21. Jonathan Rea (GB), Yamaha, +1,389 22. Tito Rabat (E), Yamaha, +1,615 23. Gabriele Ruiu (I), Ducati, +2,213 24. Zaqhwan Zaidi (MAL), Honda, +3,642
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