Domi Aegerter erlebte in Portimão Höhen und Tiefen
Nach Platz 8 im ersten Superbike-Lauf hatte sich Dominique Aegerter für den Sonntag in Portimão viel vorgenommen, aber wie auf der Rennstrecke ging es auch beim Yamaha-Piloten auf und ab.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im Vergleich zu Phillip Island hat Yamaha in Portimão mit Werkspilot Andrea Locatelli deutliche Fortschritte gemacht. Der Italiener brauste am Samstag im ersten Lauf als Dritter auf das Podium und legte am Sonntag zwei Top-5-Ergebnisse nach.
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Auch Dominique Aegerter konnte beim Europaauftakt bessere Ergebnisse vorweisen, aber nur in den langen Rennen. Nach Platz 8 im ersten Lauf glänzte der Schweizer im zweiten Hauptrennen als Neunter. Im Sprintrennen lief es jedoch überhaupt nicht – nur Platz 14. "Es war definitiv ein Achterbahnsonntag auf der Achterbahn", schmunzelte Aegerter. "Das Superpole-Race verlief nicht gut. Ich hatte viele Probleme und fühlte mich nicht wohl auf dem Motorrad. In Rennen 2 sah es dann etwas anders aus. Ich fühlte mich besser auf der R1, konnte schnelle Runden fahren und eine anständige Pace halten. Leider hat es nicht gereicht, um um mehr zu kämpfen, was immer unser Ziel ist, aber mit Punkten und zwei Top-10-Finishs ist es trotzdem ein ordentliches Ergebnis." Erfreulich: Auf Platz 6 (Danilo Petrucci/Ducati) fehlten Aegerter lediglich 2,5 sec und auf Iker Lecuona (Honda) unmittelbar vor ihm nur 0,9 sec.
Im zweiten Rennen kämpfte Aegerter auch mit seinem Giansanti-Teamkollegen Remy Gardner, aber der Australier stürzte zwei Runden vor dem Ende. "Es tut mir leid für Remy und ich hoffe, dass es ihm nach seinem Sturz gut geht", bedauerte der Rohrbacher. "Jetzt müssen wir uns auf Assen konzentrieren, eine Strecke, auf der wir in der Vergangenheit stark waren. Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr eine gute Leistung zeigen können."
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Aegerter fuhr in diesem Jahr bisher in allen langen Rennen in die Top-15 und belegt mit 23 Punkten den zwölften WM-Rang.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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