Ducati 2015 im Vorteil? Selbst Aprilia hat Zweifel
Auf dem Papier kommt das neue Reglement der Superbike-WM 2015 den V2-Motorrädern von Ducati entgegen, doch stimmt das wirklich? Nach dem Jerez-Test kommen auch der Konkurrenz erste Zweifel.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit dem neuen Reglement für die Saison 2015 schiebt die Dorna dem technischen Hochrüsten in der Superbike-WM einen Riegel vor. Unter anderem Kurbelwelle und Kolben müssen nun bei allen Motorrädern dem Standard entsprechen, Ducati war dazu bei seinem V2-Motor bereits in Vergangenheit verpflichtet. Es schien also klar, dass die 1199 Panigale R durch das neue Regelwerk weitaus weniger eingebremst wird und näher an die Vierzylinderkonkurrenz rückt – oder, so wie beim Aragón-Test , sogar vorbeizieht!
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Beim Jerez-Test war das Bild differenzierter, nur bei nassen Bedingungen konnte Ducati-Pilot Davide Giugliano mit Bestzeiten glänzen, ansonsten gaben die Bikes von Aprilia und Kawasaki den Ton an. Für Aprilia-Rennchef Romano Albesiano ist die Balance zwischen den Motorenkonzepten noch offen. "Ich weiss nicht viel über die Ducatis und ob sie einen Vorteil haben oder nicht", grübelte Albesiano nach vier Testtagen in Jerez de la Frontera. Dazu im Gegenteil ist der Manager für seinen Arbeitgeber für die Saison 2015 sehr zuversichtlich. "Unter den Vierzylinder-Bikes scheint es eine ausgeglichene Meisterschaft zu werden", sagte Albesiano im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Für uns war das hier ein sehr guter Test, insbesondere wegen der Performance von Leon und auch wegen seiner Kommentare. Ich sehe der neuen Saison sehr positiv entgegen. Es gibt nicht viel zu tun, unser Bike ist bereit."
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