Ducati: Was braucht das Team, um endlich zu gewinnen?
Von Portimão aus ging es für das Ducati-Werksteam direkt weiter nach Laguna Seca in Kalifornien, wo am kommenden Wochenende der nächste Lauf der Superbike-WM ausgetragen wird.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zu den Rennen in Portugal hatte Ducati zahlreiche Verbesserungen im Gepäck, die während des Mugello-Tests in der Woche zuvor erarbeitet worden waren. Was die Änderungen wert sind, kann Ducati bislang nicht sagen. Zwar wurden die Werksfahrer Davide Giugliano und Chaz Davies im zweiten Lauf hinter Jonathan Rea (Pata Honda) Zweiter und Dritter, dort hat es aber geschüttet.
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"Wir hatten eine neue Software im Einsatz, die uns während des Trainings einiges an Kopfzerbrechen bescherte", erzählte Davies SPEEDWEEK.com. "Zudem konnten einige Teile am Motorrad etwas leichter gemacht werden, zu Beginn des Jahres war die Panigale zu schwer. Bislang können wir aus der neuen Software noch keinen Vorteil ziehen. Aber ich bin mir sicher, dass sie Vorteile bietet." Für Laguna Seca rechnet sich das Ducati-Duo große Siegchancen aus, machen sich die Topspeed-Nachteile der Zweizylinder-Panigale auf der Berg-und-Tal-Bahn doch kaum bemerkbar. Der Hersteller aus Bologna hechelt bereits seit Oktober 2012 einem Sieg hinterher, damals triumphierte Sylvain Guintoli in Magny-Cours im Regen.
"Laguna war immer schon eine meine Lieblingsstrecken", verkündete Davies. "Zudem ist Kalifornien ein schöner Teil der Welt, dort kann man prima entspannen – und Rennen fahren. Amerika ist einer der größten Kontinente. Ich bin allgemein für weniger Rennen in Europa und für mehr in anderen Regionen. Zumindest, wenn die Reiserei Sinn macht. Niccolò Canepa hat sich letztes Jahr mit der Ducati gut geschlagen, ich rechne mir einiges aus."
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Giugliano stimmt dem zu: "Laguna kommt auch meinem Fahrstil entgegen. Ich kann es kaum erwarten, dort wieder Rennen zu fahren. Nach dem Podestplatz in Portimão werden wir in Amerika zielstrebiger als jemals zuvor sein."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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