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Superbike WMKolumne
«Es kommt noch mehr»
Suzuki-Pilot Leon Camier lässt in seiner Kolumne die Superbike-WM-Saison 2012 Revue passieren.
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Leon CamierLeon CamierFoto: Gold & Goose
Leon Camier© Gold & Goose
Das hat aber nichts mit einem Sturz zu tun, das ist halt einfach so passiert. Bei den Stürzen hatte ich in diesem Jahr viel Glück. Davon hatte ich einige, zum Teil richtig grosse Abflüge. Ich habe mir aber nie etwas gebrochen. Der schlimmste Crash war wohl der in Moskau, als ich auf der Geraden das Bike von Loris Baz getroffen habe, der vor mir gestürzt war. Meine Mechaniker an der Boxenmauer sagten mir, ich flog durch die Luft wie Superman, und das auch ziemlich hoch! Ich bekam harte Schläge, erstaunlicherweise aber keine Brüche.
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Die Saison 2012 war ein bisschen merkwürdig, aber wir haben sie auf einem positiven Level beendet. Das war gut für mich und das gesamte Team. Es ist ja kein Geheimnis, dass wir bei den ersten Meetings in Sachen Motorleistung gegen unsere Konkurrenten das Nachsehen hatten. Ich wusste aber, dass die FIXI Crescent Suzuki GSX-R Potenzial hat. Deshalb habe ich nie aufgegeben und immer das Maximum gegeben. Mein Renntempo war immer ganz ordentlich, und in den Kurven konnte ich andere Piloten überholen – das Fahrwerk der Suzuki ist grossartig! Auf den Geraden zogen sie mir aber immer wieder auf und davon, und dann begann das Spiel von vorne. Es kam vor, dass ich gegen Kollegen fuhr, die ich schlagen konnte, aber das Niveau der Superbike-WM ist sehr hoch. Es ist wichtig, aus den ersten beiden Reihen zu starten, um ein gutes Ergebnis einzufahren. Wir haben uns öfters für die Superpole qualifiziert, doch wir haben es nicht geschafft, bis in die Superpole 3 zu kommen. So hatten wir keine Chance, einen guten Startplatz zu bekommen. Deshalb musste ich mich durchs Feld kämpfen. Und wenn ich bei den schnellen Jungs angekommen war, war das Rennen vorbei.
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Mein Team arbeitete sehr hart, um das Bike besser zu machen. Die Früchte ihrer Arbeit haben sich etwa ab Brünn gezeigt. Motec verbesserte die Elektronik, und wir arbeiteten viel mit Yoshimura an den Motoren, um mehr Leistung aus dem Motor zu bekommen. So kam ich in die Lage, ums Podium kämpfen zu können, was Platz 3 auf dem Nürburgring bestätigt hat. In Portimão hätte es fast noch mal geklappt, aber ein Defekt beendete mein Rennen. Aber ich war in der Lage, mit Max Biaggi zu kämpfen! Das ist besser, als ihn nur aus der Ferne zu sehen.
Wir beendeten die Saison sehr stark und hatten anschliessend einen sehr guten und produktiven Test in Aragón – das ist eine gute Nachricht für die Zukunft. Es war toll, dass Josh Waters nach seinem Erfolg in Australien zu uns nach Spanien kommen konnte. Er hatte gerade die australische Superbike-Meisterschaft auf einer Suzuki GSX-R gewonnen. Die gesammelten Daten werden uns nächste Saison sicherlich helfen.
Das Motorrad war am Ende der Saison besser denn je. Das beweist die gute und intensive Arbeit, die die Jungs bei FIXI Crescent Suzuki investiert haben. Es ist vielleicht nicht so stark wie die Top-Bikes, aber wir sind auch keine Lichtjahre entfernt. Das Team sagte mir, dass noch mehr kommen wird. Wenn das so ist, dann freue ich mich auf den Start der nächsten Saison. Dann können wir vielleicht von Beginn an ums Podium fighten.
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