Supersport-WM • Neu
Entwicklungshelfer Philipp Öttl: Über diesen Einsatz freut sich auch Ducati
Für die Honda-Werkspiloten war der erste Trainingstag der Superbike-WM in San Juan schwierig. Iker Lecuona und Xavi Vierge mussten die Strecke lernen, außerdem sorgte ein Zwischenfall mit Philipp Öttl für Ärger.
Das erste Trainingstag war aus Sicht der Honda Racing Coporation kein Grund für euphorischen Jubel, ein Desaster war er aber auch nicht. Der Circuito San Juan Villicum war für Iker Lecuona (7.) und Xavi Vierge (13.) eine weitere neue Rennstrecke, die es zu lernen galt und für die eine Abstimmung erarbeitet werden musste. Dem 22-jährigen Lecuona fiel dies in 1:38,452 min und 0,941 sec Rückstand auf die Bestzeit von Toprak Razgatlioglu (Yamaha) leichter.
"Ich bin ein wenig überrascht, aber auch glücklich, denn ich fühlte mich auf Anhieb gut und schnell, obwohl ich die Strecke überhaupt nicht kenne", sagte Lecuona, der in der kombinierten Zeitenliste Platz 7 belegte. "Sie ist knifflig, aber ich konnte die Linien in ein paar Runden lernen. Die Strecke ist anspruchsvoll, und an einigen Stellen hatte ich auch Probleme und fuhr weit, aber ich muss zugeben, dass sie mir wirklich gefällt."
Während der beiden Trainings sah man den Spanier tatsächlich mehrfach Bremspunkte verpassen. Für Ärger bei Lecuona sorgte im FP2 auch Philipp Öttl (Ducati), der
"Insgesamt bin ich mit diesem ersten Tag zufrieden, auch wenn wir noch viel Arbeit vor uns haben", betonte der Honda-Pilot. "Deshalb möchte ich auch keine Erwartungen stellen, sondern abwarten, was passiert. Mein Plan für das FP3 ist zu versuchen, sowohl das Motorrad als auch meine Pace ein wenig zu verbessern, denn im Moment besteht die Gefahr, zu viele Fehler zu machen. Ich muss ruhiger und entspannter auf dem Motorrad sein, damit ich in den Rennen konstanter sein kann."
Mehr Probleme mit der neuen Strecke hatte Teamkollege Xavi Vierge, der zuletzt häufiger vor Lecuona platziert war, am ersten Trainingstag aber 1,4 sec einbüßte und Platz 13 belegt.
"Es war kein einfacher Tag, denn wir mussten hart arbeiten, um diese neue Strecke zu verstehen", stöhnte Vierge. "Am Ende war es ein positives Ergebnis. Wir haben von Beginn des FP1 an hart gearbeitet und jedes Mal, wenn wir auf die Strecke gingen, konnten wir das Gefühl verbessern und ich konnte besser verstehen, wie man hier schnell sein kann. Alles in allem war es ein solider Freitag. Das Wichtigste ist, dass wir wissen, in welchem Sektor wir uns für morgen am meisten verbessern müssen, und daran arbeiten wir bereits, damit wir morgen einen Schritt machen können. Die Zeit ist knapp, aber wenn uns das gelingt, können wir zuversichtlich in die Rennen gehen."
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