HRC will an die Spitze – Jose Escamez soll es richten
Seit 2024 ist Jose Escamez Teammanager im Superbike-Werksteam der Honda Racing Corporation. Der Spanier ist ein Honda-Urgestein und sorgte für die Saison 2025 für den Wechsel auf Öhlins.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im November 2023 beendete Leon Camier aus freien Stücken seine Tätigkeit im Superbike-Werksteam der Honda Racing Corporation und dockte anschließend bei Marc VDS Ducati an. Den Staffelstab übernahm Anfang 2024 Jose Manuel Escamez. Der Spanier kennt Honda wie seine Westentasche; die meiste Zeit seines Berufslebens verbrachte er im Umfeld des japanischen Motorradgiganten.
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"Ich habe zunächst als Mechaniker bei einem kleinen Honda-Händler in Barcelona gearbeitet, bevor ich in den Rennsport wechselte", erzählte der Spanier im Rahmen der Teampräsentation. "Die meiste Zeit meiner bisherigen Rennkarriere habe ich in der MotoGP verbracht, wo ich die Chance hatte, mit einigen großartigen Fahrern und guten Teams zusammenzuarbeiten, darunter bereits mehrere Saisons mit HRC. Ich bin sehr glücklich, Teammanager des Team HRC in der Superbike-WM zu sein." Übrigens: Escamez ist der dritte Teammanager seit der werksseitigen Rückkehr von Honda im Jahr 2020.
Escamez ist technisch sehr versiert, als Manager eines Rennteams sind aber auch andere Qualitäten gefragt. "Ich muss mich bemühen, die Mannschaft zusammenzuhalten und gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten", betonte er. "Ich habe im Laufe meiner Karriere verschiedene Positionen innerhalb eines Teams bekleidet, sowohl auf der mechanischen Seite als auch in Koordinationsfunktionen. Das hat mir ermöglicht, Menschen und ihre Gefühle zu verstehen. Und ich möchte sicherstellen, dass jeder sein Bestes für das Team geben kann."
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Die aktuelle CBR1000RR-R wurde 2024 eingeführt. Auf der Suche nach einer besseren Performance wurde für die bevorstehende Saison bei den Federelementen überraschend von Showa auf Öhlins gewechselt. So soll der Rückstand zur Spitze weiter verringert und regelmäßige Ergebnisse in den Top-5 möglichen werden. Zur Info: Showa gehört über Beteiligungen indirekt zum Honda-Konzern.
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"Die nächste Herausforderung wird sein, konstant um Top-Fünf-Platzierungen zu kämpfen und einige Podiumsplätze zu erreichen", ist sich Escamez bewusst. "Wir sind uns darüber im Klaren, dass dies angesichts des hohen Niveaus der Konkurrenz eine große Herausforderung ist – aber wir arbeiten unermüdlich daran, dieses Ziel zu erreichen."
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