Jake Dixon (Honda): Drei Stürze, aber überglücklich
Obwohl Superbike-Rookie Jake Dixon beim ersten Test mit der Honda CBR1000RR-R in Jerez gleich dreimal stürzte, könnte der Engländer nicht glücklicher sein. Das gehört zum Lernprozess dazu, stellte er klar.
Mit Jake Dixon entschied sich die Honda Racing Corporation für das Superbike-Projekt erneut für einen Moto2-Pilot – bereits Xavi Vierge und Iker Lecuona hatten ihre Wurzeln in der mittleren GP-Kategorie. Der 29-Jährige aus Dover entschied sich bewusst für den Wechsel in die seriennahe Weltmeisterschaft, obwohl er in diesem Jahr drei Siege und sechs Podestplätze erreichte und WM-Fünfter wurde – Dixon sehnte sich nach einem Motorrad mit viel Leistung!
"Es ist richtig super", strahlte Dixon nach zwei Testtagen in Jerez. "Ich freue mich riesig, wieder ein Motorrad mit viel Power zu fahren. Allerdings muss ich noch viel lernen und bin dabei mehrmals gestürzt. So etwas gehört dazu. Ansonsten könnte ich nicht glücklicher sein. Das Team ist fantastisch, noch nie habe ich in einem solch professionellen Umfeld gearbeitet. So viele Leute wie an diesen zwei Tagen schwirrten noch um mich herum. Das macht Spaß. Es wird noch eine Weile dauern, bis ich alles verinnerlicht haben werde."
Der Engländer war in 1:39,808 min langsamster aller Superbike-Piloten, inkl. der Testfahrer. Sein mit MotoGP-Erfahrung ausgestatteter Teamkollege Somkiat Chantra war 0,3 sec schneller.
Wie passierten die Stürze? "Der Ausrutscher am Mittwoch war dumm. Für mich fühlte es sich normal an, aber ich war auf der Bremse über dem Limit. Am zweiten Tag klappte mir in Kurve 2 das Vorderrad ein – das war gar nichts – und dann noch einmal in Kurve 4, als ich beim Herausbeschleunigen zu weit nach außen getragen wurde und neben die Piste musste. Die Streckenbegrenzung kam immer näher und da habe ich das Bike im Kiesbett auf die Seite gelegt. Ich muss zugeben, danach fühlte ich mich ein wenig gerädert. Nicht ideal, aber das gehört dazu und so lernt man. Insgesamt waren es hier aber wirklich zwei super Tage. Ich konnte viele Runden am Stück fahren und wir haben uns intensiv mit Rennreifen beschäftigt."
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