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Jerez, Sprint: Pfiffe für Bulega – Toprak abgeräumt

Der Sieg im Superpole-Race der Superbike-WM 2025 in Jerez von Nicolò Bulega (Ducati) hatte einen bitteren Beigeschmack, denn der Ducati-Pilot schubste WM-Leader Toprak Razgatlioglu (BMW) von der Piste!

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Die Ausgangslage nach dem ersten Lauf in Jerez: Gewinnt Ducati-Ass Nicolò Bulega beide Sonntagsrennen, dann reicht Toprak Razgatlioglu ein siebter Platz im Superpole-Race oder drei Punkte aus beiden Läufen, um den Titel einzutüten. Für den BMW-Piloten normalerweise keine Herausforderung: In 31 der bisher 34 Rennen war er nicht schlechter als Platz 4. Es sollte anders kommen.

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Die Bezeichnung des Sprintrennens kommt daher, weil das Ergebnis in die Startaufstellung für den zweiten Lauf einfließt. Die Top-9 erhalten außerdem bis zu zwölf WM-Punkte und nehmen die ersten neun Startplätze ein, die weiteren Positionen entsprechen der Superpole vom Samstag.

Die Startaufstellung für den Sprint basiert auf dem Qualifying. In der Superpole am Samstagvormittag hatte sich Razgatlioglu den vordersten Startplatz gesichert. Neben dem WM-Leader nahmen Bulega und Alex Lowes (Bimota) Aufstellung. Die zweite Reihe wird von Ducati-Privatier Andrea angeführt, daneben die Yamaha-Piloten Remy Gardner und Jonathan Rea.

Bei Beginn des Superpole-Race um 11 Uhr Ortszeit zeigte das Thermometer bei einem wolkenlosen Himmel angenehme 22 Grad Celsius. Den Sprint zur ersten Kurve gewinnt Razgatlioglu, doch in Kurve 5 setzte Bulega innen zum Überholmanöver an. Es kam zur Berührung und der WM-Leader stürzte. Obwohl der Italiener eine Long-Lap-Strafe erhielt, behauptete der Ducati-Pilot die Führung – zeitweise fuhr Bulega eine Sekunde schneller als der Rest!

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Der Sturz von Razgatlioglu in Runde 1 war nicht der einzige: Bereits in Kurve 3flogen die Yamaha-Piloten Jonathan Rea und Remy Gardner in den Kies.

Nach zehn Runden fuhr Bulega mit 4 sec Vorsprung als Sieger über die Linie. Zweiter wurde Álvaro Bautista mit der zweiten Aruba-Ducati. Andrea Iannone machte auf Platz 3 den Ducati-Triumph perfekt. Im Parc fermé wurde Bulega von einem Pfeifkonzert begrüßt und ausgebuht.

Ein starkes Rennen fuhr Xavi Vierge, der an seinem letzten Wochenende mit Honda als Vierter für das beste Saisonergebnis der Japaner sorgte. Knapp dahinter Alex Lowes mit der besten Bimota.

Andrea Locatelli (Yamaha), Tarran Mackenzie (Ducati), Iker Lecuona (Honda) und Michael van der Mark (BMW) komplettieren die Top-9.

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So lief das Rennen:

Start: Razgatlioglu vor Bulega und Iannone in die erste Kurve. Dann Gardner, Lowes und Rea.

Runde 1: Bulega berührt Razgatlioglu beim Überholversuch – der BMW-Pilot stürzt. Zuvor in Kurve 4 flogen Gardner und Rea in den Kies.

Runde 2: Bulega in 1:37,659 min um 2,3 sec vor Iannone, Bautista, Vierge und Lowes.

Runde 3: Bulega absolviert als Strafe eine Long-Lap, behauptet aber die Führung.

Runde 4: Bautista vorbei an Iannone auf Platz 2. Vierge und Lowes kämpfen um Platz 4. Van der Mark als Siebter gut im Rennen.

Runde 5: Bulega 3,1 sec vor Bautista. Dahinter Iannone, Vierge, Lowes und Mackenzie nicht im direkten Positionskampf.

Runde 6: Iannone (3.), Vierge (4.) und Lowes (5.) innerhalb einer Sekunde.

Runde 7: Bulega (1.) riskiert angesichts 3,3 sec Vorsprung nichts. Mackenzie (6.) unter Druck von Locatelli.

Runde 8: Iannone (3.) hat sich von Vierge und Lowes abgesetzt. Tulovic auf 16.

Runde 9: Bulega 3,7 sec vor Bautista. Locatelli vorbei an Mackenzie auf Platz 6.

Letzte Runde: Bulega gewinnt vor Bautista und Iannone.

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