Leon Camier: Bestes Honda-Finish 2019 beim Comeback
Beim Meeting der Superbike-WM in Magny-Cours machte Leon Camier seinen Wert als Fahrer deutlich: Bei seinem Comeback nach langer Verletzung sorgte der 33-Jährige für das Honda-Ergebnis 2019.
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Seit Imola fehlte Leon Camier wegen einer Schulterverletzung dem Moriwaki Althea Honda-Werksteam, trotzdem ist er in der Gesamtwertung nach wie vor der beste Honda-Pilot. Ohne sein Aushängeshild stürzte Honda in der Superbike-WM immer tiefer in die Krise und kämpfte zuletzt um letzte Positionen. Bei seinem Comeback im ersten Superbike-Lauf in Magny-Cours fuhr der Brite nach Platz 10 in der Superpole als Siebter das beste Saisonergebnis für den weltgrößten Motorradhersteller ein.
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"In manchen Situationen habe ich noch Probleme, allerdings nicht wegen der Schulter. Mehr mit den Händen, Armen und alle Muskeln, die ich lange nicht benutzt habe", sagte der 33-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Aber ich habe es geschafft, keinen verhängnisvollen Fehler zu machen. Ein Regenrennen ist weniger anstrengend, ich habe aber körperlich alles gegeben. Ich glaube aber nicht, dass ich ein besseres Ergebnis erreicht hätte, wäre ich fitter." Erstaunlich: Wurden die bisher besten Honda-Ergebnisse von Takumi Takahashi in Misano (Platz 8) und Alessandro Delbianco in Donington (Platz 9) im Nassen herausgefahren, erreichte Camier das Highlight bei überwiegend trockenen Bedingungen! Camier stellte fest, dass es seit seinem Sturz in Imola keinen Stillstand bei Honda gab. "In einigen Bereichen, zum Beispiel am Chassis. Für uns ist es ein Schritt, für alle anderen wird das eine normale Sache sein", meinte der aus Ashford stammende Camier. "Auch die Beschleunigung wurde ein wenig besser. Es sind aber nur geringfügige Verbesserungen." Immerhin reichten die Updates aus, um Könner wie Marco Melandri (8./Yamaha) oder Eugene Laverty (9./Ducati) hinter sich zu lassen.
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