Misano, FP1: Razgatlioglu vorne – Rea musste zusehen
Bei heißen Bedingungen sorgte Toprak Razgatlioglu (ROKiT BMW) am Freitagvormittag im FP1 der Superbike-WM in Misano für die Bestzeit. Fünf Hersteller schafften es in die Top-7.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zu Beginn des ersten Superbike-Trainings um 10.35 Uhr war es auf dem Misano World Circuit sommerliche 28 Grad Celsius warm, die Asphalttemperatur betrug bereits 39 Grad. Ende Mai haben bis auf wenige Ausnahmen die Stammfahrer zwei Tage lang in Misano getestet und gingen entsprechend gut vorbereitet in das erste freie Training.
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Nach zwölf Minuten sorgte Weltmeister Toprak Razgatlioglu mit 1:33,249 min für die erste nennenswerte Bestzeit. Zum Vergleich: Den Pole-Rekord hält der türkische BMW-Star seit 2024 mit 1:32,230 min, die schnellste Rennrunde drehte er im gleichen Jahr im Sprintrace in 1:32,687 min. WM-Leader Nicolo Bulega war beim Test am 28. Mai mit 1:32,093 min der Schnellste und sorgte damit für eine inoffizielle Bestmarke – Rekorde können nur während eines Rennwochenendes aufgestellt werden. Eine Viertelstunde vor Ende der 45-minütigen Session steigerte sich Razgatlioglu auf 1:33,078 min, und legte mit noch fünf Minuten auf der Uhr mit 1:33,031 min nach. An diese Bestzeit von Toprak kam keiner mehr heran, der 28-Jährige beendete das Training mit 0,226 sec Vorsprung auf Bulega und 0,341 sec vor dessen Aruba-Ducati-Teamkollege Alvaro Bautista, der seinen Platz nach dieser Saison verlieren wird.
Remy Gardner brachte die beste Yamaha auf Platz 4, gefolgt vom WM-Dritten Danilo Petrucci (Barni Ducati), Axel Bassani (Bimota) und Iker Lecuona (Honda), womit wir fünf Hersteller in den Top-7 sehen. Lediglich Garrett Gerloff auf der einzigen Kawasaki im Feld agierte als 16. unter ferner liefen.
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Der Schweizer Dominique Aegerter (GRT Yamaha) hatte einen vielversprechenden Start ins Wochenende und wurde mit neuem Crew-Chief Neunter.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Rekordchampion Jonathan Rea verpasste beinahe das gesamte Training, weil es auf die Schnelle unlösbare Probleme mit der Elektrik an seiner Yamaha R1 gab. Erst in den letzten drei Minuten konnte er eine zweite fliegende Runde drehen und kam damit noch noch Platz 14.
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