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Motorrad-Gigant Hero könnte Buell (EBR) leicht retten
Zweiradhersteller Hero ist nicht nur Eigentümer von 49,2 Prozent an Erik Buell Racing (EBR), sondern auch Hauptsponsor des Rennteams in der Superbike-WM. Was hinter dem indischen Riesen steckt.
Superbike WM
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Am 1. Juli 2013 hat Zweirad-Hersteller Hero 49,2 Prozent von Erik Buell Racing (EBR) übernommen. Die indische Firma hat ihren Hauptsitz in Neu-Delhi, nach verkauften Stückzahlen in einem Jahr ist sie mit über 7 Millionen Zweirädern eine der weltweit größten Hersteller. Im hart umkämpften indischen Markt hat Hero einen Anteil von über 50 Prozent.
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Pawan Munjal, Managing Director und Geschäftsführer der Hero MotoCorp Ltd, begründete den Superbike-WM-Einstieg von EBR im Herbst 2013 mit folgenden Worten: "Hero ist die erste indische Marke in der Superbike-WM. Unser Engagement passt sehr gut zu unseren weltweiten Expansionsplänen." Von Expansion kann aktuell keine Rede sein, die Banken drehten EBR am 15. April 2015 angesichts 20 Millionen US-Dollar Schulden den Geldhahn zu, über 100 Mitarbeiter in der Fabrik in Wisconsin fürchten um ihren Job. Für Hero wäre es ein Klacks, EBR finanziell unter die Arme zu greifen. 2013 erzielte die Firma 3,8 Milliarden US-Dollar Umsatz (zum damaligen Kurs zirka 2,9 Milliarden Euro) und erwirtschaftete gut 300 Millionen Euro Gewinn nach Steuern. Derzeit beschäftigt Hero in seinen vier Fabriken in Indien rund 6000 Angestellte, in ganz Indien gibt es ebenso viele Händler und Werkstätten. Bis 2017 will Hero den Umsatz auf 10 Milliarden US-Dollar steigern und 10 Millionen Zweiräder verkaufen.
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Wie wichtig ist EBR für Hero?
Im Rennsport machte bislang einzig die indische Firma Mahindra auf sich aufmerksam, welche sich an der Moto3-Weltmeisterschaft beteiligt. 2017 kommt in der Superbike-WM die neue Einstiegsklasse für Bikes mit 300 bis 400 ccm. Aktuell haben Yamaha (YZF R3), Honda (CBR300R), Kawasaki (Ninja 300) und KTM (RC 390) passende Modelle dafür.
Die neue Klasse könnte auch für asiatische Hersteller wie Hero oder Zongshen interessant sein, diese haben im Moment aber nur sportliche Bikes mit 223 und 200 ccm. Ressourcen, um hubraumgrößere Maschinen zu bauen, sind bei diesen Firmen vorhanden: Hero baut in der Woche so viele Motorräder und Roller wie BMW in einem Jahr! Das Engagement bei EBR bietet Hero eine gute Möglichkeit den Fuß in Märkte außerhalb Asiens zu bekommen, der prominente Auftritt in der Superbike-WM steigert die Bekanntheit.
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Doch auch die Hero-Manager verlangen tragfähige Konzepte von EBR. Visionen von Firmengründer Erik Buell sind auf Dauer nicht genug, um sich im hart umkämpften und schrumpfenden Motorrad-Markt zu etablieren, das Label "Made in USA" alleine genügt nicht. Neben einigen technischen Finessen hat EBR derzeit nicht mehr zu bieten als optische Einmaligkeit, welche die Meinungen spaltet und nicht dem Mainstream entspricht.
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