Portimão, Lauf 2: Hattrick für Bulega, aber die Herzen gehören Oliveira
Der zweite Superbike-Lauf in Portimão war wie eine Kopie der vorherigen Rennen. Ducati-Star Nicolò Bulega holte sich den dritten Sieg und Miguel Oliveira (BMW) ließ sich erneut für Platz 3 feiern.
Die Startaufstellung des zweiten Laufs hatte sich durch das Superpole-Race nicht entscheidend geändert. Von der Pole-Position und von Position 2 starten zum dritten Mal die Ducati-Werkspiloten Nicolò Bulega und Iker Lecuona. Um eine Position nach vorn rückte BMW-Ass Miguel Oliveira in die erste Reihe auf Platz 3 nach vorn.
Die zweite Reihe wird von Bimota-Pilot Alex Lowes angeführt, gefolgt von seinem Zwillingsbruder Sam (Ducati) und Yari Montella (Ducati). Yamaha-Pilot Xavi Vierge verlor eine Position und war Siebter.
Das Wetter bei Rennstart um 15:30 Uhr Ortszeit herrlich – Sonnenschein bei einem wolkenlosen Himmel. Die Temperaturen mit 22 Grad Celsius aber minimal kühler als am Sonntag. Die Tribünen waren voller als sonst in Portimão: 82132 Zuschauer kamen, um das Superbike-Debüt von Miguel Oliveira zu sehen.
Von den Piloten in den ersten zwei Reihen erwischte Bulega den besten Start, dahinter reihte sich Alex Lowes (Bimota) und Miguel Oliveira (BMW) ein. Während der Italiener vorn freie Fahrt hatte, sortierten sich dahinter das Feld. Nach zwei Runden führte der Portugiese die Verfolger an. Derweil hatte sich Lecuona nach vorn gearbeitet.
Bulega fuhr mit den konstantesten Rundenzeiten schnell einen Vorsprung heraus und lag nach fünf Runden Runden 0,8 sec vor seinem Aruba.it-Teamkollegen Iker Lecuona. Oliveira fuhr einsam auf Platz 3 und hatte 1,8 sec Rückstand. Zu diesem frühen Zeitpunkt war das Rennen für Alberto Surra (Ducati) nach einem Ausrutscher beendet, dazu waren Yari Montella und Bahattin Sofuoglu (Yamaha) nach Stürzen ausgefallen und Xavi Vierge (Yamaha) weit zurückgefallen.
Nach zehn von 20 Runden lief alles auf einen weiteren souveränen Bulega-Sieg hinaus. Der 26-Jährige kontrollierte seinen Vorsprung auf Lecuona und antwortete mit einer schnelleren Runde, sobald der Spanier ein wenig Zeit gutmachen konnte. Mittlerweile gab es mit Mattia Rato (Yamaha), Álvaro Bautista (Ducati) und Tarran Mackenzie (Ducati) weitere Sturzopfer.
In der zweiten Rennhälfte spulte Bulega routiniert sein Programm ab und fuhr den dritten Sieg an diesem Wochenende ein – nach Phillip Island ist es der zweite Hattrick des Vizeweltmeisters in dieser Saison. Entsprechend führt der Ducati-Werkspilot mit idealen 124 Punkten die Gesamtwertung an. Das Podium komplettierten zum dritten Mal beim zweiten Meeting der Superbike-WM 2026 Lecuona und Oliveira.
Die Plätze 4 und 5 gingen – ebenfalls zum dritten Mal – an Alex (Bimota) und Sam Lowes (Ducati). Eine Steigerung zeigte aber Danilo Petrucci mit der zweiten BMW auf der siebten Position.
Nach dem Sturz von Xavi Vierge kreuzte Andrea Locatelli als bester Yamaha-Pilot auf Position 9 die Ziellinie. Pech hatte Garrett Gerloff mit der einzigen Kawasaki. Im Positionskampf mit Locatelli stürzte der Texaner in der letzten Runde.
Durch die zahlreichen Ausfälle spülte es Honda in die Top-15. Dixon-Ersatz Jonathan Rea wurde Zwölfter, Somkiat Chantra sicherte sich den letzten Punkt.
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