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Razgatlioglu fleht: Keine Drehzahlreduktion für BMW
Superbike-WM-Leader Toprak Razgatlioglu hat jetzt sieben Rennen in Folge gewonnen, in Donington Park in selten dominanter Art. Bei den Gegnern werden Stimmen lauter, dass BMW eingebremst werden muss.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Seit der werksseitigen Rückkehr in die Superbike-WM 2019 konnte BMW zwar immer wieder mit einzelnen Höchstleistungen aufhorchen lassen, in der Gesamtwertung zählten die Fahrer des deutschen Herstellers aber nie zu den Protagonisten.
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Mit der Ankunft von Toprak Razgatlioglu hat sich alles verändert. Der Türke übernahm mit seinen drei Siegen in Misano die WM-Führung und baute sie mit drei weiteren Triumphen in Donington Park auf nun 41 Punkte gegenüber dem Zweiten Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati) aus. Da der 27-Jährige auch das zweite Hauptrennen in Assen gewann, hält er jetzt bei sieben Siegen in Folge, den Superbike-Rekord halten Alvaro Bautista und Jonathan Rea mit je elf. Seit 2018 gibt es in der seriennahen Weltmeisterschaft eine komplexe Balance-Regel, die über die Jahre immer weiter verfeinert und dadurch komplizierter und unübersichtlicher wurde. Für Außenstehende ist längts nicht mehr nachvollziehbar, was der Algorithmus wie berechnet und was sich daraus an Vor- oder Nachteilen für die Hersteller ableitet. 2025 erfolgt der nächste Schritt, dann soll die erlaubte Spritdurchflussmenge als erste Stellschraube dienen, um zu erfolgreiche Hersteller einzubremsen.
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Noch ist das nur über die erlaubte Maximaldrehzahl möglich. Hat ein Hersteller wegen anhaltender Erfolglosigkeit Concession- oder Super-Concession-Teile erhalten, das sind Änderungen am Motor und Chassis, die laut normalem Reglement nicht erlaubt sind, dann werden seine Leistungen alle zwei Events bewertet. So soll verhindert werden, dass sich ein Werk einen zu großen Vorteil erarbeitet. Aktuell betrifft das BMW, Honda und Kawasaki.
Gut für Razgatlioglu: In diese Bewertung fließen die Ergebnisse der zwei besten Referenzfahrer ein, bei BMW fallen alle aus dem aktuellen Quartett unter diese Einstufung. Weil aber nur Toprak auf der M1000RR herausragend fährt, sorgen die Ergebnisse des jeweils zweitbesten Piloten dafür, dass BMW im Schnitt nicht so gut dasteht.
Nach dem vierten Event in Misano erfolgte keine Anpassung der Maximaldrehzahl, derzeit hat die BMW 15.500 und die Ducati 16.100/min. Nach dem sechsten Event in Most am kommenden Wochenende schauen sich die Regelhüter erneut an, was der Algorithmus ausspuckt. Errechnet er, dass BMW übermäßig gut ist, wird die erlaubte Maximaldrehzahl um 500/min reduziert. "Die Ducati ist auf der Geraden schneller als die BMW", gibt Toprak zu bedenken. "2019 sahen wir in jedem Rennen, wie die Ducati mit 15, 12 oder 20 sec Vorsprung gewann. Die vergangenen drei oder vier Jahre ging es Ducati auch gut. Ich war in Donington sehr stark, am nächsten Wochenende ist das vielleicht nicht mehr so. Es ist zu früh, um etwas zu beurteilen. An der BMW hat sich gegenüber letztem Jahr nichts geändert, ich fahre halt. Vergangenes Wochenende waren wir besser als zuvor und der Vorsprung war zu groß. Drei Jahre lang war die Ducati sehr schnell, besonders auf der Geraden. Jeder weiß, dass sie das beste Motorrad im Fahrerlager ist. Letztes Jahr musste ich auf der Yamaha in jedem Rennen alles geben, um mit ihnen kämpfen zu können – und die FIM hat nichts unternommen. Die Ducati war hingegen einfach zu fahren und mit ihr war es einfach zu gewinnen. Jetzt beginne ich leicht zu gewinnen, wieso will sich die FIM gleich mein Motorrad vornehmen? Ducati konnte lange genießen, jetzt bin ich an der Reihe! Ich will noch eine Weile lang genießen. Vielleicht müssen die anderen Fahrer sich mehr reinhängen."
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Razgatlioglu formuliert das Thema sehr persönlich, dabei handelt es sich um reine Mathematik. Nicht die Offiziellen der FIM entscheiden, was ein Hersteller bekommt oder nicht, sondern der Algorithmus und die davor festgelegten Definitionen. Wie korrekt dieser arbeitet und die wahren Kräfteverhältnisse der Maschinen abbildet, die Leistung des Fahrers außen vor lassend, darüber lässt sich trefflich streiten.
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