Selbst gefahren ist Sam Lowes die neue Ducati V4R bisher nicht, doch der Engländer hat beim Superbike-Test im MotorLand Aragón die Werksfahrer aufmerksam beobachtet.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Beim Aragon-Test erhielten die Ducati-Werkspiloten Nicolò Bulega und Alvaro Bautista die Gelegenheit, die für die Superbike-WM 2026 neue V4R zu fahren – die anwesenden Privatiers schauten in die Röhre, auch MarcVDS-Pilot Sam Lowes. Dennoch konnte der Engländer durch Beobachtungen auf und neben der Rennstrecke einen Eindruck von der nächstjährigen Ducati bekommen.
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Was ist anders? Auffälligstes Detail ist die Zweiarmschwinge, die die traditionelle Ducati-Einarmschwinge ablöst. Im Vergleich zu einer Zweiarmschwinge muss eine Einarmschwinge steifer konstruiert werden, was den Grip in maximaler Schräglage reduziert. "Wir hatten die Box direkt daneben. Das Motorrad schaut interessant aus", erzählte der 34-Jährige SPEEDWEEK.com-Chefredakteur Ivo Schützbach. "Es ist unterscheidet sich offenbar deutlich vom aktuellen Bike; es bewegt sich weniger und hat mehr Grip am Heck. Der Charakter ist anders im Vergleich mit der Einarmschwinge. In den Daten konnte ich erkennen, dass der Motor von der Performance recht ähnlich zu dem ist, was wir haben. Unser Paket ist heute schon sehr stark – ich kann mir vorstellen, wie schwierig es war, weitere Fortschritte zu machen." Unmittelbar nach dem Saisonfinale findet in Jerez der erste Wintertest statt. Ob die Rennversion bis dahin für jedes Team zur Verfügung stehen wird, ist offen. "Ich freue mich schon darauf, wenn ich das Bike erstmals fahren werde. Aber wir wissen bislang nicht, wann es soweit sein wird", bestätigte Lowes. "Ich hoffe natürlich, dass ich wir es noch vor Weihnachten bekommen, damit wir eine Vorstellung bekommen, was sich für uns alles ändert – bei einem neuen Motorrad ist das normal."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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