Bis Samstag verlief die Superbike-WM 2025 für Danilo Petrucci außerordentlich erfreulich, doch in Assen scheiterte der Barni Ducati-Pilot am Sonntag an den Top-10. Was war los?
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Danilo Petrucci startete auf Phillip Island mit einem dritten Platz im Superpole-Race in die Superbike-WM 2025, in den beiden Hauptrennen erreichte er der Italiener die Plätze 4 und 5. Leicht schwächer verlief das Meeting in Portimão mit den Positionen 4, 4 und 6. Auch Lauf 1 in Assen am vergangenen Wochenende begann als Dritter im ersten Lauf überaus positiv.
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"Das war eines der schwierigsten Rennen der vergangenen zwei Jahre", betonte der 34-Jährige aus Terni dennoch. "Mein Vorderreifen war ziemlich am Ende und als ich begann, mit Toprak zu kämpfen, waren noch acht Runden zu fahren! Aber wir hatten beide Schwierigkeiten. Am Ende hatten wir einen großartigen Kampf, denn Toprak ist nie einfach zu besiegen. Das sind gute Punkte für die Meisterschaft und wieder ein Podestplatz."
Aber der Wetterumschwung am Sonntagvormittag – der TT Circuit war komplett nass – brachte auch für Petrucci eine Wende zum Negativen, obwohl der Ducati-Pilot im Regen zu den Besten gehört. Als 13. bedeutete dies auch eine schlechtere Ausgangsposition für den zweiten Lauf, in dem er Elfter wurde.
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"Uns ist ein Fehler mit der Elektronik unterlaufen und wir sind weit hinten gelandet", erklärte Petrucci. "Das hat uns bei der Startposition für Rennen 2 zurückgeworfen. Dazu hatte ich Probleme mit dem Grip – der Hinterreifen war komplett zerstört und in den letzten Runden wurde es regelrecht gefährlich. Das war bitter, denn wir haben wichtige Punkte für die Meisterschaft verloren. Jetzt werden wir sorgfältig analysieren und für das nächste Rennen eine Lösung finden."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Petrucci kam als WM-Dritter nach Assen und rutschte beim dritten Saisonmeeting um zwei Positionen zurück. Auf den WM-Vierten Alvaro Bautista hat der Ducati-Privatier aber nur fünf Punkte Rückstand.
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