Spies war der Unterschied
Der Name Ben Spies taucht nur ein Jahr in den Statistiken der Superbike-WM auf. Es ist allerdings eine bemerkenswerte Statistik.
Man hätte eine gute Wettquote erzielt, wenn man den WM-Endstand so voraus gesagt hätte. Spies lag zeitweise so weit in der WM zurück, dass niemand gedacht hat, dass der Texaner in seinem Debüt-Jahr Weltmeister wird.
22 Jahre lang hat Yamaha ununterbrochen versucht, in der Superbike-WM den heissbegehrten Fahrertitel zu holen. Jetzt ist es gelungen, und man konnte bei Yamaha aufatmen. Dieses Aufatmen konnte man wahrscheinlich auch in Malaysia hören, wo am gleichen Tag Valentino Rossi für Yamaha sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurs-Titel gewann. Komisch ist, dass der Titel in der Königsklasse leichter zu gewinnen war, als in der Superbike-WM.
Fakt ist, dass nach Pech und dummen Fehlern der Konkurrenz, Ben Spies die nicht so geheime Geheimwaffe von Yamaha war, die den Unterschied ausmachte. Er hat sein ganzes Können gezeigt, und nach und nach Leute aus seinem alten Team aus der US- Superbike-Meisterschaft zu Yamaha geholt. Spies machte Yamaha von starken Titelanwärtern zu Champions.
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