Mitspracherecht für die F1-Stars? Das sagt Ferrari-Teamchef Fred Vasseur
Die F-Zukunft ist bereits jetzt ein Thema. Auch die Fahrer machen sich Gedanken – und Lewis Hamilton fordert ein Mitspracherecht für die GP-Stars. So reagiert Ferrari-Teamchef Fred Vasseur darauf.
Die Formel-1-Verantwortlichen haben bereits vor dem Start der Saison angekündigt, dass sie das neue Reglement im Laufe der Saison anpassen wollen. Die Meinung der Fahrer wird dabei berücksichtigt, doch sie haben kein Mitspracherecht, wie Lewis Hamilton im Fahrerlager von Miami monierte. «Als Fahrer arbeiten wir zusammen, wir treffen uns, aber wir haben keinen Platz am Tisch», klagte der siebenfache Weltmeister.
«Wir sprechen mit der FIA und der Formel 1, und die Formel 1 ist da etwas offener, aber wir sind keine Stakeholder, wir dürfen derzeit nicht offiziell mit am Tisch sitzen, und ich denke, das muss sich für die Zukunft ändern», fügte der Ferrari-Star an. Und er erzählte: «Beim Pirelli-Test habe ich gesagt, dass man zu uns kommen und mit uns sprechen und zusammenarbeiten soll. Denn wir Fahrer wollen die Reifen nicht kritisieren, Wir wissen, dass Pirelli ein gutes Produkt herstellen kann.»
«Aber ihr Feedback wird von Leuten kommen, die noch nie zuvor ein Auto gefahren sind. Ich sage: Sprecht mit uns, wir arbeiten Hand in Hand, wir können gemeinsam auf die FIA zugehen, damit wir ein besseres Produkt bekommen. Und dasselbe gilt für die Formel 1. Wir sind hier, um mit euch zusammenzuarbeiten. Wir wollen unseren Sport nicht schlechtreden. Wir wollen, dass der Sport erfolgreich ist, und deshalb müssen wir zusammenarbeiten», ist der Brite überzeugt. «Aber es ist wie eine kaputte Schallplatte – wir sagen es immer wieder, und jedes Mal sind es nur kleine Schritte.»
Fred Vasseur: «Fahrer beteiligen sich an der Diskussion um die Zukunft»
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur scherzte, als er auf die Worte seines Schützlings angesprochen wurde: «Wir suchen alle nach dem Tisch!» Und er fügte etwas ernster an: «Bein, ich denke, die letzten Wochen haben ein gutes Beispiel dafür geliefert, dass die Fahrer sich bei der Diskussion um die Anpassungen beim Motor beteiligen konnten. Das ist gut gelaufen.»
«Natürlich haben sie unterschiedliche Standpunkte, und es ist nicht immer einfach, einen Kompromiss zu finden», räumte der Franzose ein. «Aber sie sind Teil der Diskussion und werden auch weiterhin Teil der Diskussion sein, da wir ihnen zuhören, mit ihnen diskutieren und ihr Feedback irgendwie an die FIA weiterleiten, wenn wir über das Reglement sprechen. Sie sind keineswegs aus dem System ausgeschlossen.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach