Tarran Mackenzie: Suzuka-Test als Lecuona-Vertreter
Anfang August findet das legendäre Acht-Stunden-Rennen von Suzuka statt. Das Honda-Werksteam wurde noch nicht offiziell benannt, zum Test wurde Tarran Mackenzie aus der Supersport-WM eingeladen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das 8h Suzuka ist ein faszinierendes Rennen. Die Piloten der Top-Teams fahren jede Runde am Limit und erreichen Rundenzeiten auf höchstem Niveau. So wird es auch in diesem Jahr sein, auch wenn es keine speziellen Werksteams von Kawasaki, Suzuki und Yamaha gibt.
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Weiterhin großen Aufwand betreibt jedoch Honda. Das werkseigene Team mit der traditionellen Startnummer 33 wird mit den besten verfügbaren Piloten besetzt, vornehmlich aus der Superbike-WM. Man kann davon ausgehen, dass wie vor einem Jahr die WM-Stars Iker Lecuona und Xavier Vierge gesetzt sind. Letzterer musste wegen einer Verletzung ersetzt werden – gewonnen hat Honda dennoch. Eine Verletzung könnte auch die diesjährigen Pläne stören, denn wegen seines Unfalls in Misano (Rammstoß von Danilo Petrucci) verpasste Lecuona Vorbereitungstests auf der japanischen Piste. An seiner Stelle wurde Tarran Mackenzie vom Honda-Team Petronas MIE gefragt. Der Supersport-Pilot sagte sofort zu.
"Ich wollte das schon immer machen und Midori fragte mich Ende letzten Jahres, ob ich Lust hätte, in einem Honda-Team zu fahren", sagte Mackenzie gegenüber Bikesportnews. "Dann wurde ich in Barcelona gefragt, ob ich die Werksmaschine in Suzuka testen wolle. Dann verletzte sich Iker und sie baten mich, ihn beim Test zu ersetzen, um mehr Erfahrung zu sammeln. Es war schön für mich zu verstehen, wie alles funktioniert, die Strecke und das Motorrad für die Zukunft zu lernen und Teil des besten Teams bei diesem Event zu sein. Wir werden sehen, was passiert, aber es war großartig, wieder mit dem Superbike zu fahren, und ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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