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Toprak Razgatlioglu: Gespräch mit dem Außerirdischen
Natürlich haben sich Toprak Razgatlioglu und sein Fanclub etwas Besonderes einfallen lassen, um den zweiten Titelgewinn in der Superbike-WM zu zelebrieren. Dass extra ein Ufo auftaucht, hat keiner erwartet.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Champions vor ihm haben sich mit einem Sichtschutz begnügt, um sich eine goldene Lederkombi anzuziehen. Für Toprak Razgatlioglu flog ein Ufo ein, das in einem Kiesbett des Circuito de Jerez auf den neuen Champion wartete und ihm als Umkleide diente.
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"Nach meinen vielen Siegen mit der BMW bezeichnete mich einer als Alien, so kam uns diese Idee", erklärte der 28-Jährige, für den auch eine passende Maske bereitlag. "Ich hoffe, es hat allen so viel Spaß gemacht wie mir. In dem Ufo war wenig Platz zum Umziehen, außerdem war die Kombi neu. Deshalb dauerte es etwas länger. Wir haben mit der Ufo-Sache erst vor drei oder vier Tagen angefangen, deshalb war es nicht sehr professionell, sorry dafür. Unsere Gaudi hatten wir trotzdem."
Toprak Razgatlioglu: Der Weg zum WM-Titel 2024© Gold & Goose
Mit geringfügiger Verspätung fuhr das goldene Kind der Superbike-WM in die Boxengasse ein und feierte mit einem prächtigen Burn-out. Dieser war so heftig, dass Topraks BMW Plattfuß hatte, als er in die Siegesstraße einbog.
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"Dem Pirelli-Mann war das egal, mein Elektroniker war nicht glücklich", grinste Toprak. "Für den Motor ist so etwas nicht gut, aber das kümmerte mich nicht – wir sind Weltmeister. Zuvor musste ich erst das Motorrad ausmachen und wieder starten und den Spaßmodus einstellen, in dem sämtliche elektronischen Hilfen ausgeschaltet sind. Der Burn-out war gut, das sind schöne Erinnerungen für BMW."
Nach 2021 mit Yamaha wurde Razgatlioglu zum zweiten Mal Champion. "Ein Titel ist immer etwas Besonderes", betonte der Türke. "Zwölf Jahre nach Ben Spies für Yamaha zu gewinnen, war speziell. BMW war noch nie Weltmeister und jetzt ist uns das gelungen – ich kann es kaum glauben. Nach meiner Verletzung und drei Wochen Pause war es nicht einfach für mich. Ich versuchte, so schnell wie möglich zurückzukommen. Ich musste in Europa bleiben, konnte nicht nach Hause und meine Motivation sank. Nach den Rennen in Aragon glaubte ich wieder mehr an mich. Wäre ich dort gestürzt, hätte ich ein sehr großes Problem gehabt. Also fuhr ich ruhig – wobei ich diesen Vorsatz im zweiten Rennen bereits vergessen hatte."
"Ohne den Sturz in Frankreich hätte ich die WM vielleicht drei Rennwochenenden vor Schluss entschieden, aber mit dem Crash war alles zerstört", schilderte der Mann mit der Startnummer 54 seine schwierigsten Wochen in diesem Jahr. "Nach Aragon konnte ich zuhause trainieren und das erste Rennen in Estoril mit 9 sec Vorsprung gewinnen. Ich bin immer noch verärgert, dass ich das Superpole-Race verloren habe. Aber die beiden langen Rennen waren sehr gut, ich brauchte in Jerez nur einen dritten Platz im ersten Lauf." Razgatlioglu kam als Zweiter hinter dem bravourösen Rookie Nicolo Bulega (Aruba.it Ducati) ins Ziel, der Vizeweltmeister wurde. In der ersten Rennhälfte sah es so aus, als würde Toprak auf Sieg fahren und sich den Italiener zurechtlegen. "Dann spürte ich aber seltsame Vibrationen und hatte Angst, dass mir etwas wie letztes Jahr in Most passiert (explodierter Reifen – der Autor) und ich ging etwas vom Gas. Jetzt ist die WM eingetütet, am Sonntag kann ich maximal pushen und auch einen Sturz riskieren."
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