Toprak Razgatlioglu ist jetzt schon Yamahas Nummer 1
Jungstar Toprak Razgatlioglu ist überzeugt davon, dass er mit Yamaha in der Superbike-WM 2020 besser abschneiden kann, als ihm das mit Kawasaki gelang. Im Portimao-Test fuhr er Bestzeit.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Mit Qualifyer-Reifen fuhren Toprak Razgatlioglu (Pata Yamaha), Scott Redding (Aruba Ducati) und Loris Baz (Ten Kate Yamaha) am zweiten und letzten Testtag in Portimao auf fast demselben Niveau, in der finalen Zeitenhatz behielt der Türke um 0,079 sec die Oberhand. Toprak, 2019 Fünfter der Superbike-WM und damals auf der Puccetti-Kawasaki bester Privatier, ist fest davon überzeugt, dass er mit der Werks-Yamaha vom ersten Rennen an, am letzten Februar-Wochenende in Australien, um Podestplätze kämpfen kann. Auch wenn das Kawasaki-Werksteam in Portimao fehlte, ist die Bestzeit Razgatlioglus ein Fingerzeig – er feierte sie mit einem atemraubenden Stoppie vor der Yamaha-Box.
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"Für mich ging es in diesem Test vor allem darum, mit Rennreifen auf gute und konstante Rundenzeiten zu kommen", erzählte Toprak. "Ich fuhr so schnelle Zeiten wie Johnny Rea letztes Jahr. Ich habe mich besser an die Yamaha angepasst und fühle mich jetzt besser. Mit dem Qualifyer-Reifen versuchten wir verschiedene Abstimmungen, da hatte ich immer Probleme. Jetzt weiß ich, wie ich auch damit auf gute Zeiten komme. Ich hatte immer das Problem, dass sich das Bike mit dem Qualifyer durch den zusätzlichen Grip nicht mehr gut einlenken ließ, das haben wir jetzt im Griff. Aber das ist nach wie vor ein neues Motorrad für mich. Nach dem Test und Rennen auf Phillip Island werde ich wissen, wo ich stehe." Machst du große Unterschiede zwischen der R1 von 2019 und dem neuen Modell aus? "Nein, die Unterschiede sind gering", meinte der 23-Jährige. "Die Unterschiede zwischen der Kawasaki und der Yamaha kann ich besser beschreiben, die Yamaha lenkt eindeutig besser ein."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Kombinierte Zeiten 26./27. Januar 2020:
1. Toprak Razgatlioglu, Yamaha, 1:40,804 min 2. Scott Redding, Ducati, 1:40,883 3. Loris Baz, Yamaha, 1:40,994 4. Michael van der Mark, Yamaha, 1:41,426 5. Chaz Davies, Ducati, 1:41,599 6. Leon Haslam, Honda, 1:41,655 7. Tom Sykes, BMW, 1:41,786 8. Eugene Laverty, BMW, 1:41,990 9. Federico Caricasulo, Yamaha, 1:42,030 10. Garrett Gerloff, Yamaha, 1:42,045 11. Michael Rinaldi, Ducati, 1:42,309 12. Leandro Mercado, Ducati, 1:42,462 13. Javier Fores, Kawasaki, 1:42,802 14. Sandro Cortese, Ducati, 1:42,936 15. Sylvain Barrier, Ducati, 1:43,458 16. Christophe Ponsson, Aprilia, 1:43,480 17. Alvaro Bautista, Honda, 1:43,559
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