Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
BMW engagiert sich stark in der Superbike-WM, und seit ihrem Einstieg 2009 machen sie Fortschritte. Die Konkurrenz, vor allem aus Japan, schnallt den Budget-Gürtel in der Superbike-WM immer enger. BMW setzt jedoch alles daran, die Spitze zu erreichen und investiert entsprechend. Das grösste Team, die grösste Hospitality im Fahrerlager, BMW ist einfach überall. Sie unterhalten sogar ein eigenes Testteam und ihre Fahrer haben mehr Testzeit auf der Rennstrecke als die gesamte Konkurrenz zur Verfügung.
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Einerseits ist es unfair BMW mit Aprilia zu vergleichen, denn Aprilia sammelte bereits in der MotoGP-WM einige Erfahrung, aber meiner Meinung nach sollte BMW nach zwei Jahren und insgesamt 54 Rennen näher an der Spitze dran sein. Wenn man Haslams Saison mit Alstare Suzuki (Platz 3 in der Hersteller-Wertung) im Vergleich zu BMW betrachtet, wird es ebenfalls interessant. Nach Aussagen von Experten und Fans (in Foren), ist das BMW-Bike deutlich besser als das letztjährige Arbeitsgerät von Leon Haslam. Die Zahlen spiegeln das jedoch nicht wider. In 26 Rennen gewann Haslam dreimal und stand insgesamt 14 Mal auf dem Podium. Corser stand nur zweimal auf dem Podest.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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