Eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt ist wohl bald nicht mehr Volks-Eigentum. Muss der Nürburgring ganz oder teilweise verkauft werden? Ein grosses Fragezeichen hinter dem deutschen Superbike-WM-Lauf.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Gemäss Informationen der Kollegen von der "Rhein-Zeitung" lässt sich dieser Schritt nicht mehr umgehen. Hintergrund: Ein Antrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz, die mit 413 Mio Euro verschuldete Nürburgring GmbH mit 13 Mio Euro stützen zu dürfen sowie auf Stundung der Zinsen eines 330-Mio-Euro-Kredits, dem allem verweigert die EU-Wettbewerbs-Behörde die Zustimmung.
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Damit ist die Insolvenz kaum mehr abzuwenden. Mehr noch: Die Brüsseler Behörden prüfen den Verdacht auf unerlaubte finanzielle Beihilfen. Der Insolvenz-Vewalter wird unter anderem über das Abkommen mit Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone entscheiden müssen. Georg Seiler, Geschäftsleiter der Hockenheimring GmbH: "Wir haben derzeit keine Anfrage zur Austragung des Deutschland-GP 2013. Sollte die aber kommen, so sehe ich durchaus die Möglichkeit, dass die Formel 1 wieder jedes Jahr nach Hockenheim kommt."
Unklar ist auch, wie es mit der Superbike-WM auf dem Nürburgring weitergeht. Gemäss WM-Vermarkter Infront gibt es einen Vertrag bis einschliesslich 2013. Ob dieser erfüllt werden kann, ist offen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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