Über fünfte Plätze ist Honda in der Superbike-WM 2025 bis jetzt nicht hinausgekommen, aber kleine Fortschritte sind erkennbar. Werkspilot Xavi Vierge erklärt, woran es der CBR1000RR-R noch mangelt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Beim Superbike-Meeting in Assen egalisierte Iker Lecuona als Fünfter im ersten Lauf das bisher beste Saisonergebnis von Honda, das sein Teamkollege Xavi Vierge zuvor in Portimão ebenfalls im ersten Rennen erreicht hatte.
Doch die Fortschritte von Honda gehen nach wie vor zu langsam, was sich in der Gesamtwertung widerspiegelt. Vierge ist mit 37 Punkten WM-Zwölfter, Lecuona hat 34 Zähler und ist 13. "Wir hoffen, dass die Fortschritte zukünftig etwas schneller kommen", sagte der 27-jährige Vierge im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Wir arbeiteten weiterhin intensiv an der Elektronik. Verglichen mit dem Stand Mitte 2024 fühlt sich das Bike ziemlich gut an. Es lässt sich angenehm fahren, uns fehlt am Kurvenausgang aber weiterhin der Grip. Der Topspeed der Honda ist ausgezeichnet, aber in der Beschleunigungsphase verlieren wir. Es liegt nicht daran, dass wir zu wenig Leistung haben. Vielmehr können wir die Power nicht in Vortrieb umsetzen."
Das vom Katalanen beschriebene Problem ist nicht neu. Warum glaubt man bei Honda, dass die Lösung nur über die Parameter der Elektronik gefunden werden kann? "Unser Motorrad hat sich in den sechs Jahren nicht stark verändert. Es wurden zwar viele Dinge angepasst, aber es ist alles sehr gleich ähnlich geblieben", erklärte Vierge. "Wir haben gefühlt 1000 Rahmenvarianten und 1000 Schwingen ausprobiert – wirklich sehr viele Dinge. Auch wenn wir vielleicht etwas mehr mechanischen Grip gebrauchen könnten, funktioniert die Honda mittlerweile gut. Die größten Fortschritte sind uns durch die Elektronik gelungen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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