Yamaha zeigt das Design der vier Werksmotorräder in der Superbike-WM 2026
Nach dem Jerez-Test lüftete Yamaha das Design für die Superbike-WM 2026. Trotz neuer Sponsoren sind die Motorräder kaum auseinanderzuhalten. Es herrscht große Zuversicht.
Es wäre eine Sensation gewesen, wenn das Design von Yamaha für die neue Superbike-Saison nicht auf dem traditionellen Blau basieren würde. Und da im Werksteam auch die Sponsoren Pata (Snacks) und Maxus (Nutzfahrzeuge) an Bord geblieben sind, sind Unterschiede nur im Detail erkennbar – zum Beispiel ziert 2026 der Schriftzug vom neuen Logistikpartner DP World die Motorräder der Werkspiloten Andrea Locatelli und Xavi Vierge.
Wie schon im vergangenen Jahr ähneln die R1 vom Junior-Team Giansanti Racing nicht nur technisch, sondern auch optisch den offiziellen Motorrädern. Auf den Bikes von Remy Gardner und Supersport-Weltmeister Stefano Manzi prangen die Logos von Pata von DP World. Je nach Perspektive und Entfernung sind die vier offiziellen Yamaha R1 kaum voneinander zu unterscheiden.
Rennchef Andrea Dosoli ist zuversichtlich, dass man eine erfolgreiche Superbike-WM 2026 haben kann, auch durch den frischen Wind der Neuzugänge Vierge und Manzi.
«Wir freuen uns riesig auf die neue Saison! 2026 stehen viele Veränderungen an, auch in unseren Fahreraufstellungen, und das stimmt uns sehr zuversichtlich für ein erfolgreiches Rennjahr für Yamaha», sagte der Italiener. «2025 haben wir dank der Zusammenarbeit unserer Ingenieure, des gesamten Management-Teams, unserer Fahrer und unserer Teams – die unermüdlich nach dem Sieg gekämpft haben – einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht. Über den Winter haben alle hart gearbeitet, um 2026 weitere Erfolge zu erzielen, und mit einer erneuerten Fahreraufstellung gehen wir zuversichtlich in die Saison.»
Yamaha: Große Zuversicht für die Superbike-WM 2026
Niccolo Canepa
Die größten Hoffnungen von Yamaha ruhen naturgemäß auf Andrea Locatelli, der 2025 seinen ersten SBK-Sieg einfahren konnte und WM-Vierter wurde. Der Italiener geht in seine sechste Superbike-Saison, immer mit Yamaha.
«2025 kämpften wir bis zum letzten Rennen um den dritten Platz in der Meisterschaft. Unser Ziel ist natürlich der Sieg, aber wir sind überzeugt, dass die Ergebnisse des letzten Jahres einen klaren Schritt nach vorn bedeuteten – insbesondere für Locatelli. Das gibt uns Zuversicht und Optimismus für die neue Saison», betonte der bei Yamaha für die Rundstrecke verantwortliche Niccolo Canepa. «Wenn wir mit dem Gesamtpaket der R1 weiter vorankommen und unsere Fahrer sich weiterentwickeln, werden auch die Erfolge steigen. Mit Locatelli und Gardner haben wir zwei Fahrer, die die R1 und unser Projekt in- und auswendig kennen. Diese Kontinuität ist im Motorsport unerlässlich. Gleichzeitig ist es aber auch schön, frisches Blut ins Team zu bringen und die gesammelte Erfahrung mit den neuen Perspektiven von Vierge und Manzi zu verbinden.»
Es ist davon auszugehen, dass das offizielle Design für die Superbike-WM 2026 beim Portimao-Test am 28./29. Januar erstmals auf der Rennstrecke zu sehen sein wird.
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