Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Das australische Team kehrt 2015 in die Supersport-WM zurück. Sprach man 2014 noch von Matt Davies als Pilot (er absolvierte auch die Meeting in Jerez und Magny-Cours), stellte Teamchef Andy Offer Mitte Januar mit Nick Waters einen anderen Namen vor. Aber auch dieser Name wurde ausgetauscht: Auf der offiziellen Nennliste zur Supersport-WM wird Glenn Scott mit dem Honda-Team in Verbindung gebracht. Hoffentlich die endgültige Wahl.
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Eines ist den drei Namen aber gemeinsam. Sie sind jung und Australier. Glenn Scott passt mit seinem Alter von 22 Jahren ideal in das Konzept von AARK Racing, das sich die Förderung eines heimischen Talents auf die Fahne geschrieben hat. "Wir haben Scott Ende letzten Jahres kontaktiert", gibt Teamchef Andy Offer zu. "Wir haben uns geeinigt und nun den Fahrer unter Vertrag, den wir von Anfang an haben wollten." Was für den 22-Jährigen spricht: Er fuhr mit 16 Jahren in der spanischen Meisterschaft und hat dadurch bereits einen Eindruck vom Niveau einer Weltmeisterschaft erhalten.
Dass Glenn Scott aber überhaupt zum Motorradrennsport gefunden hat, ist erstaunlich. Er hätte allen Grund dazu, einen grossen Bogen um Motorräder zu machen. Denn als er zwölf Jahre alt war, verlor er beide Eltern bei einem tragischen Motorradunfall. Nach diesem Verlust förderten ihn seine älteren Geschwister. Mit 15 hatte Glenn bereits acht australische Meisterschaften gewonnen.
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Die ersten Testfahrten absolviert AARK Racing beim obligatorischen Phillip Island-Test. Glenn Scott wird 2015 der einzige Stammfahrer aus Australien im Paddock der Superbike-WM sein.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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