Assen: Regen macht die Superpole der SSP-WM zur Farce
Mal Regen, mal Sonne – die Bedingungen in der Superpole-Session der Supersport-WM 2024 in Assen waren nicht dafür geeignet, um die wahren Kräfteverhältnisse zu ermitteln.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Seit diesem Jahr hat die Supersport-WM nur ein freies Training und die Superpole findet bereits am Freitagnachmittag statt. Wegen der reduzierten Trainingszeit nutzten die Piloten die meiste Zeit des 40-minütigen Qualifyings für die Abstimmung ihrer Motorräder. Weil es aber zuvor im FP2 der Superbike-Kategorie geregnet hatte, änderten sich die Bedingungen mit jeder Runde.
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Bei chaotischen Bedingungen im freien Training hatte Can Öncü (Kawasaki) in 1:44,919 min die schnellste Zeit gefahren, aber auch am Vormittag hatte es geregnet und die Erkenntnisse waren wertlos. Nach 20 Minuten in der Superpole führte Glenn van Straalen (Yamaha) in 1:46,900 min die Zeitenliste an. Zur Einschätzung: Der Pole-Rekord stammt aus dem vergangenen Jahr, aufgestellt von Weltmeister Nicolò Bulega (Ducati) in 1:36,900 min!
Kaum wurden die Bedingungen besser und ermöglichten schnellere Rundenzeiten, ging bei noch 20 Minuten erneut ein heftiger Regenschauer über den TT Circuit nieder. Zuvor hatte sich Stefano Manzi (Yamaha) in 1:45,203 min an die Spitze der Zeitenliste gesetzt. Nur wenige Piloten blieben auf der Strecke, um bei nassen Bedingungen zu trainieren.
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Bis zum Ende verbesserten sich die Bedingungen nicht und kaum ein Pilot war zum besten Zeitpunkt auf der Strecke, um sich eine solide Rundenzeit notieren zu lassen. Nur 17 der 34 Teilnehmer lagen innerhalb der 105-Prozent-Hürde. Ab Raffaele De Rosa (QJ Motor) auf Platz 15 beträgt der Rückstand mehr als 5 sec, ab Platz 23 sind es 6 sec.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Ten Kate-Piloten Manzi und van Straalen sowie Ducati-Ass Adrian Huertas werden somit aus der ersten Reihe starten. Marcel Schrötter erreichte mit seiner MV Agusta die viertbeste Zeit und Tom Booth-Amos wäre als Siebter bester Triumph-Pilot.
Der Schweizer Marcel Brenner (Kawasaki) erreichte lediglich die 32. Zeit. Schlusslicht ist Öncü, der stürzte und ohne Zeit blieb.
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