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Barcelona, Lauf 1: Krummenacher feiert Chaos-Sieg
Einsetzender Regen verursachte ein chaotisches erstes Rennen der Supersport-WM 2021 in Barcelona. Die Gunst der Stunde nutzte Randy Krummenacher zu einem souveränen Sieg. Philipp Öttl auf Platz 5.
Supersport-WM
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Das Supersport-Meeting in Barcelona fand in Abwesenheit von WM-Leader Dominique Aegerter statt. Der Schweizer ist bei der MotoE in Misano im Einsatz, wird seine Führung in der seriennahen Weltmeisterschaft angesichts komfortabler 62 Punkte Vorsprung aber in jedem Fall behaupten. Der WM-Zweite Steven Odendaal hat beim neunten Saisonmeeting kein leichtes Spiel: Mit Pole-Setter Manuel Gonzalez (ParkinGo Yamaha), denn der nach einem Teamwechsel wiedererstarkte Randy Krummenacher (CM Racing) und auch Philipp Öttl (Kawasaki) präsentierten sich in den Trainings stark.
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Für Samstagnachmittag besteht für den Circuito de Catalunya-Barcelona eine gewisse Regenwahrscheinlichkeit, beim Rennstart um 13.45 Uhr ist es aber trocken und mit 26 Grad sommerlich warm. Bei einsetzendem Regen sieht das Reglement keine Unterbrechung, sondern einen Reifenwechsel vor. Und so kam es auch. Schon auf der ersten Runde tröpfelte es, kurz darauf regnete es in manchen Kurven sintflutartig. Das Durcheinander bei den Boxenstopps durchblickte Krummenacher am besten von allen: Der Schweizer setzte sich schnell an die Spitze des Feldes und fuhr mit schnellen Rundenzeiten einen jederzeit ungefährdeten Sieg ein. Um Platz 2 entbrannte in der Schlussphase ein spannender Kampf zwischen Odendaal, Gonzalez und De Rosa. Auf dem Zielstrich hatte Gonzalez die Nase vorne, auch De Rosa kassierte Odendaal. Doch der Südafrikaner hatte seinen Reifenwechsel zu schnell absolviert und bekam zusätzlich eine Zeitstrafe von 25 sec aufgebrummt: Statt Vierter wurde er als Achter gewertet. Auch Öttl bekam eine Zeitstrafe von 1,9 sec, die aber keine Auswirkung auf das Ergebnis hatte, aufgebrummt. Der Kawasaki-Pilot kam als Fünfter in die Wertung. Nach dem starken Training kam der Regen für Patrick Hobelsberger zur Unzeit. Als 26. wurde der Gaststarter weit unter Wert geschlagen. Auch Marcel Brenner konnte als 27. kein Kapital aus den chaotischen Bedingungen schlagen. So lief das Rennen:
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Start: Öncü mit Blitzstart, dann Gonzalez, Odendaal und Öttl. Krummi fällt auf Platz 10 zurück. Hobelsberger auf P11. Erste Tropfen!
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Runde 1: Can Üncü vor Gonzalez, Odendaal, Öttl und De Rosa. Krummi vor auf sieben. Hobelsberger auf 14.
Runde 2: Es regnet jetzt stark, das Feld wird durcheinander gewürfelt. Gonzalez mutig an der Spitze mit 4 sec Vorsprung auf Öttl und Odendaal. Die Top-Piloten kommen geschlossen zum Reifenwechsel an die Box. Runde 3: Wildcard-Pilot Loic Arbel führt das Rennen auf Slicks mit 17 sec vor Kawasaki und 33 sec auf Odendaal an.
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Runde 4: Arbel um 22 sec vor Odendaal weiter in Führung. Dann Öttl und Krummenacher. Gonzalez nach Boxenstopp nur noch Zehnter, 45 sec hinter der Spitze. Die ersten Stürze – Verdoia und Montera hat es erwischt. Runde 5: Arbel 10 sec langsamer als Odendaal, der selbst aber 3 sec langsamer als Krummenacher und Ottl ist. Runde 6: Arbel 3 sec vor Krummenacher, Odendaal und Öttl. Gonzalez (6.) 20 sec zurück. Es regnet nicht mehr, die Strecke trocknet langsam ab. Runde 7: Krummenacher schnupft den Gaststarter auf, als würde er stehen. Odendaal hat ein anderes Problem: Sein Boxenstopp war zu schnell, er wird 25,8 sec Zeitstrafe aufgebrummt bekommen. Das wirft den WM-Zeiten außerhalb der Top-10 zurück. Auch Öttl wird eine Strafe von 1,9 sec erhalten.
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Runde 8: Krummenacher auf der Strecke 3,4 sec vor Odendaal und 5,3 vor Öttl. Schnellste Rennrunde Gonzalez in 1:59,914 min. Runde 9: Krummenacher baut seinen Vorsprung aus, könnte gleich sein erstes Rennen im neuen Team gewinnen. De Rosa (7.) in 1:59,028 min schnellster Mann auf der Strecke. Runde 10: Krummi legt eine 1:58,428 min nach. Hobelsberger kommt an die Box. Runde 11: Krummenacher mit einer weiteren schnellen Rennrunde in 1:58,329 min. Odendaal (2.) spielt keine Rolle für das Podium. Öttl sicher auf Platz 2, Gonzalez Dritter.
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Runde 12: Schnellste Rennrunde von Fabrizio auf Platz 28 – in 1:52,475 min fährt der Routinier 5 sec schneller als die Spitze! Runde 13: Krummi baut seinen Vorsprung weiter aus. Runde 14: Öttl, Gonzalez, Öncü und De Rosa kämpfen um Platz 2. Runde 15: Öttl verliert in einer Kurve drei Positionen und ist nur noch Sechster.
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Runde 16: Fabrizio (24.) fährt eine 1:49,275 min und damit sieben Sekunden schneller als Krummenacher an der Spitze. Arbel (8.) mit Slicks jetzt so schnell wie der Schweizer. Runde 17: Krummenacher kann sich nur noch selbst schlagen. Letzte Runde: In der Reihenfolge Krummi, Odendaal, Gonzalez, De Rosa, Öncü und Öttl kommen die Top-6 ins Ziel. Durch die Zeitstrafe fällt Odendaal auf Platz 8 zurück, Öttl dadurch Fünfter.
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